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Jean-Paul-Platz: CSU/DU will auch die Nordseite aufhübschen
Während die Südseite des Jean-Paul-Platzes mit neuem Baumsaal und Springbrunnen schon glänzt, wirkt die Nordseite gegenüber ziemlich angestaubt. Die CSU/DU-Fraktion im Bayreuther Stadtrat fordert deshalb in einem Antrag, dass die Verwaltung jetzt Pläne für die Neugestaltung der Nordseite vorlegt.
Worum es konkret geht
Der Fraktionsvorsitzende Stefan Specht hat am 12. Juni 2026 einen Antrag nach § 15 der Geschäftsordnung an Oberbürgermeister Andreas Zippel gestellt. Der Kern: Mit der fertigen Südseite des Jean-Paul-Platzes – inklusive Baumsaal und Springbrunnen – ist die Friedrichstraße zu einem echten Eingangsbereich für das neue Friedrichsforum geworden. Die Nordseite hinkt dem aber noch in ihrem alten Zustand hinterher und falle dadurch optisch besonders negativ auf.
Symmetrie als Argument
Barockes Vorbild
Die CSU/DU argumentiert damit, dass der Platz mit dem zentralen Schwanthaler-Monument symmetrisch angelegt ist. Schon in früheren Planungsüberlegungen sei vorgesehen gewesen, dass auch die Nordseite entsprechend symmetrische Baumpflanzungen erhält, analog zur Ostseite.
Gut fürs Stadtklima
Neben dem optischen Effekt verweist die Fraktion auch auf einen praktischen Vorteil: Mehr Bäume würden das Stadtklima in diesem Bereich messbar verbessern – ein Argument, das angesichts immer heißerer Sommer in der Innenstadt an Gewicht gewinnt.
Bänke und Außengastronomie geplant
Im Antrag ist nicht nur von Bäumen die Rede. Vorgesehen sind auch Sitz- und Ruhebänke sowie die Möglichkeit für eine „ansprechende, zurückhaltende“ Außengastronomie. Heißt im Klartext: Cafés oder Restaurants wie Hansl Holzofenpizza könnten künftig noch mehr und schöner Tische und Stühle auf die Nordseite stellen – allerdings ohne dass der Platz dadurch überladen wirkt.
Das fordert die CSU/DU konkret
Der Antrag besteht aus zwei Punkten. Erstens soll die Stadtverwaltung Detailplanungen für die Neugestaltung der Nordseite erarbeiten – mit Ruhezonen und der erwähnten Gastronomiefläche, orientiert am Vorbild der Ostseite. Zweitens sollen die nötigen Mittel für Feinplanung und Umsetzung im nächsten städtischen Haushalt eingeplant werden – wobei alle verfügbaren Fördermittel ausgeschöpft werden sollen.
Wie geht es weiter?
Der Antrag ist beim Oberbürgermeister eingegangen und mit dem 15. Juni 2026 abgezeichnet. Wie bei solchen Anträgen üblich, wird er nun in den zuständigen Gremien beraten.
FAQ
Was ist mit der „Nordseite“ des Jean-Paul-Platzes gemeint?
Die Seite des Platzes gegenüber der bereits sanierten Südseite, die noch im alten Zustand ist und laut CSU/DU optisch nicht zur neuen Südseite mit Baumsaal und Springbrunnen passt.
Was will die CSU/DU-Fraktion erreichen?
Sie hat einen Antrag gestellt, damit die Verwaltung Detailpläne für die Neugestaltung der Nordseite erstellt – mit symmetrischen Baumpflanzungen analog zur Ostseite, Sitzbänken und Flächen für Außengastronomie.
Wann wird gebaut?
Dazu macht der Antrag keine Aussage. Zunächst geht es darum, dass die Verwaltung plant und im nächsten Haushalt Geld dafür einstellt – inklusive möglicher Fördermittel.












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