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Jugendlicher verursacht Dachstuhlbrand beim Unterlagenverbrennen
Ein gefährlicher Zwischenfall hat am Sonntagmittag die Rettungskräfte in Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) in Atem gehalten. Was als leichtsinnige Aktion eines Jugendlichen begann, endete in einem Großeinsatz der Feuerwehr und einem massiven Sachschaden.
Sauerstoffschub durchs Dachfenster
Gegen 12:45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Polizeiinspektion Stadtsteinach über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 17-jähriger Jugendlicher auf dem Dachboden des Gebäudes alte Schulunterlagen in einem Karton angezündet.
Die Situation eskalierte schnell: Als ein Dachfenster geöffnet wurde, fachte der einströmende Sauerstoff die Flammen massiv an, woraufhin sich das Feuer unkontrolliert ausbreitete. Die Mutter des Jugendlichen reagierte geistesgegenwärtig und verständigte umgehend die Feuerwehr.
Großaufgebot der Feuerwehren verhindert Katastrophe
Dank des schnellen Eingreifens der umliegenden Feuerwehren aus Kulmbach, Stadtsteinach, Zaubach und Triebenreuth konnte eine Katastrophe verhindert werden. Insgesamt 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz und schafften es, den Brand rasch einzudämmen. So wurde ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert.
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Trotz des schnellen Löscheinsatzes beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 15.000 Euro. Die wichtigste Nachricht des Tages: Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Strafrechtliche Konsequenzen für den Verursacher
Für den 17-Jährigen hat die missglückte Aktion nun ein juristisches Nachspiel. Neben dem entstandenen Schaden muss er sich wegen fahrlässiger Brandstiftung strafrechtlich verantworten. Beamte der Polizeiinspektion Stadtsteinach haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.











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