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Politik

Junges Bayreuth nominiert Christopher Süss als Oberbürgermeisterkandidaten

Die Weichen für die Kommunalwahl 2026 in Bayreuth sind gestellt: Das Junge Bayreuth geht mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen um das höchste Amt im Rathaus. In einer Mitgliederversammlung nominierte die überparteiliche Wählervereinigung den 32-jährigen Rechtsanwalt und Stadtrat Christopher Süss offiziell zum Oberbürgermeisterkandidaten.

Mit der Nominierung verbindet die Gruppierung eine klare Forderung nach einem politischen Neuanfang und stellte zeitgleich ihr erstes umfassendes Grundsatzprogramm vor.

Christopher Süss: Kompetenz aus Stadtrat und Rechtspraxis

Mit Christopher Süss setzt das Junge Bayreuth auf eine Mischung aus jugendlicher Dynamik und langjähriger Erfahrung. Süss ist bereits seit 2014 Mitglied des Bayreuther Stadtrats und führt aktuell die Fraktion des Jungen Bayreuths an.Beruflich bringt er als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht wertvolle Expertise mit.

Kritik an aktueller Stadtführung: „Mangel an Strategie“

In seiner Nominierungsrede sparte Süss nicht mit Kritik an der aktuellen Situation im Bayreuther Rathaus. Er konstatiert ein Defizit an Führungskompetenz und strategischer Steuerung an der Stadtspitze.Als zentrale Problemfelder nannte Süss:

„Insgesamt fehlt es an einer klar erkennbaren politischen Linie und an einer überzeugenden Zukunftsvision für Bayreuth“, so Christopher Süss.

„Jung. Engagiert. Bayreuth.“: Das neue Grundsatzprogramm

Erstmals in der Vereinsgeschichte hat das Junge Bayreuth ein detailliertes Grundsatzprogramm beschlossen. Unter dem Leitmotiv „Jung. Engagiert. Bayreuth.“ präsentiert die Wählervereinigung ihre Vision für die kommenden Jahre. Ziel ist es, nicht nur Impulsgeber zu sein, sondern aktiv Verantwortung für die Stadtgestaltung zu übernehmen.

Die Kernpunkte des Programms im Überblick:

  • Kitaplatz-Garantie für jedes Kind als Standortvorteil.
  • Massiver Abbau des Investitionsstaus an Schulen.
  • Echte Partizipation durch Jugendräte und digitale Plattformen.
  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien & Studierende.
  • Konsequente Digitalisierung (papierlos und bürgernah)
  • Ausbau sicherer Radwege und ein leistungsfähiger ÖPNV.
  • Stärkung von Ehrenamt, Sport und Kulturvereinen.

Fazit: Aufbruchstimmung für die Kommunalwahl 2026

Mit der frühen Nominierung von Christopher Süss und der Veröffentlichung des Grundsatzprogramms positioniert sich das Junge Bayreuth als ernstzunehmende Kraft für den angestrebten Wechsel im Rathaus. Die Botschaft ist deutlich: Bayreuth soll durch klare Führung, Transparenz und eine moderne Vision wieder zukunftsfähig gemacht werden.