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Kabel durchtrennt: Unbekannte stören Zugbetrieb am Coburger Bahnhof
Unbekannte Täter legten am Dienstagmorgen den Bahnverkehr in Coburg lahm. Die Kripo schließt Sabotage nicht aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Dienstagmorgen, den 12. August, war der Zugverkehr am Coburger Bahnhof eingeschränkt. Unbekannte Täter hatten kurz nach 5 Uhr Kabel für die Weichen- und Signalsteuerung durchtrennt und waren anschließend unerkannt geflüchtet.
Ausfälle und hoher Sachschaden
Die Störung wurde umgehend von Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG gemeldet. Einsatzkräfte konnten die beschädigten Kabel im Laufe des Vormittags in der Nähe des Bahnhofs, auf der Strecke Richtung Rödental, lokalisieren. Durch den Vorfall kam es bis zum Mittag zu erheblichen Verzögerungen und Ausfällen im Nah- und Fernverkehr. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro.
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Polizei ermittelt in Richtung Sabotage
Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Ob es sich um eine vorsätzliche Sabotage handelt, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Neben Spurensicherungen werden Zeugen vernommen, Hinweise aus der Bevölkerung sind ausdrücklich erwünscht.
Wer in den frühen Morgenstunden auffällige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Coburger Bahnhofs bemerkt hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 bei der Kriminalpolizei Coburg zu melden.











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