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Kleine Reporter, große Fragen: KinderUni Bayreuth 2026
Die vier Kinderreporterinnen und Reporter der KinderUni Bayreuth haben Prof. René Koenigs zu seinem Vortrag über Chemie und Licht befragt. Am 24. Juni 2026 öffnet die Universität Bayreuth nun offiziell ihre Hörsaaltüren für alle neugierigen Kinder.
Vier Wochen, vier Professorinnen und Professoren, ein Ziel: Wissenschaft erleben statt nur davon lesen. Die KinderUni Bayreuth lädt ab dem 24. Juni 2026 zu einem kostenlosen Vorlesungsprogramm im Audimax ein. Mehr als 3.000 Kinder haben laut der Uni vorab abgestimmt und das Programm selbst mitgestaltet.
Alle Vorlesungen finden mittwochs von 17:15 bis 18:00 Uhr im Audimax der Universität Bayreuth statt. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.
Den Auftakt macht Prof. René Koenigs mit seinem Vortrag „Vorhang auf, Licht an! Chemie ist keine Zauberei, oder doch?“. Vor der Veranstaltung haben die Kinderreporterinnen und Reporter Morgan, Leo, Mathilda und Amelie ihn bereits getroffen und ihm vier Fragen gestellt.
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Die Fragen der Kinderreporterinnen an Prof. Koenigs
Amelie fragt: Welches Experiment kann man zu Hause machen?
Ein spannendes Experiment für zu Hause funktioniert mit einer Schüssel Wasser, ein paar Büroklammern und etwas Flüssigseife. Wenn man eine Büroklammer vorsichtig auf die Wasseroberfläche legt, kann sie tatsächlich auf dem Wasser schwimmen. Das liegt daran, dass die Wassermoleküle an der Oberfläche besonders stark zusammenhalten. Diese sogenannte Oberflächenspannung wirkt wie eine dünne, unsichtbare Haut.
Gibt man nun einen Tropfen Flüssigseife ins Wasser, verändert sich das Verhalten der Wassermoleküle. Die Oberflächenspannung wird schwächer und die Büroklammer sinkt nach unten. Danach lassen sich auch keine weiteren Büroklammern mehr auf die Wasseroberfläche legen. So kann man ganz einfach beobachten, wie wichtig die Oberflächenspannung für viele Vorgänge im Alltag ist.
Morgan fragt: Welche Geräte braucht man, um mit Licht zu experimentieren?
Für unsere Experimente verwenden wir vor allem spezielle LEDs. Sie erzeugen blaues und violettes Licht. Jede Lichtfarbe hat ihre eigene sogenannte Wellenlänge. Man kann sich Lichtwellen ein bisschen wie die Wellen auf einem See vorstellen: Manche sind länger, manche kürzer. Die Länge dieser Lichtwellen messen Forschende in Nanometern. Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter – also so klein, dass man ihn sich kaum vorstellen kann.
Leo fragt: Wie wird Licht gemessen, und kann man auch die Helligkeit messen?
Ja, die Helligkeit von Licht kann man messen. Dafür gibt es sogar verschiedene Maße, je nachdem, was man genau wissen möchte. Die Helligkeit einer Lampe wird oft in Lumen angegeben. Sie beschreibt, wie viel Licht insgesamt ausgesendet wird. Möchte man wissen, wie hell ein bestimmter Ort beleuchtet ist, verwendet man die Einheit Lux. Licht selbst kann aber noch auf andere Arten gemessen werden, zum Beispiel über seine Farbe oder seine Energie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür unterschiedliche Messgeräte. So können sie ganz genau bestimmen, wie hell eine Lichtquelle ist und welche Eigenschaften ihr Licht hat.
Mathilda fragt: Was macht Ihnen am Experimentieren am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht mir, dass beim Experimentieren immer wieder Überraschungen auf mich warten. Manchmal sehe ich dabei Dinge, die vor mir noch niemand beobachtet oder gemacht hat. Dieses Gefühl, wirklich Neuland zu betreten begeistert mich immer wieder aufs Neue.
Vier Abende, vier Themen: Das Gesamtprogramm
Nach dem Auftakt mit Chemie und Licht folgen drei weitere Abende zu ganz unterschiedlichen Themen. Prof. Oliver Bäumchen führt am 1. Juli in die Welt der fantastischen Flüssigkeiten ein. Eine Woche später erklärt Wirtschaftsprofessor Hartmut Egger, warum moderner Seeraub reale wirtschaftliche Folgen hat.
Den Abschluss gestaltet am 15. Juli Professorin Sandra Calkins. Sie forscht zur Banane und fragt, ob dieser Obstsorte das Aussterben droht. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie das Artensterben in Uganda mit dem globalen Umgang mit der Umwelt zusammenhängt.
24. Juni
Prof. René Koenigs
Vorhang auf, Licht an! Chemie ist keine Zauberei, oder doch?
1. Juli
Prof. Oliver Bäumchen
Fantastische Flüssigkeiten – und wo sie zu finden sind
8. Juli
Prof. Hartmut Egger
Abenteuer Welthandel – Warum Piraten uns alle ärmer machen
15. Juli
Prof. Sandra Calkins
Das Aus für die Banane? Artensterben und unser Umgang mit der Umwelt
Weitere Informationen zu den Themen und zum Rahmenprogramm für Erwachsene gibt es unter: uni-bayreuth.de/kinderuni.












Stimmung und Live-Musik auf der Kulmbacher Bierwoche ©bt-Redaktion
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