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Verkehrsunfall

Kleintransporter rast auf der A70 unter Lastwagen – Fahrer lebensgefährlich verletzt

Auf der A70 bei Bamberg ist ein Kleintransporter mit hoher Geschwindigkeit unter einen Lastwagen geraten und wurde mehrere hundert Meter mitgeschliffen. Der 23-jährige Kleintransporterfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde von der Feuerwehr in einer aufwendigen Bergung befreit.

© NEWS5 / Ferdinand Merzbach
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Nach bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei fuhr am 12. August ein 62-jähriger Lkw-Fahrer gegen 8:45 Uhr an der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt auf die A70. Hinter ihm befand sich ein Pkw, dahinter der Kleintransporter.

Aus bislang ungeklärten Gründen verlor der Transporter bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle. Zunächst touchierte er das Heck des Pkw vor ihm. Kurz darauf krachte er frontal in das Heck des vorausfahrenden Lastwagens.

Transporter wird mehrere hundert Meter mitgeschliffen

Der Aufprall war so heftig, dass der Transporter bis hinter die Fahrerkabine unter den Lkw geschoben wurde. Das Gespann schleifte den Kleintransporter noch rund 300 Meter mit und hinterließ ein Trümmerfeld.

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Aufwendige Bergung des eingeklemmten Fahrers

Die Feuerwehr stand vor einer komplexen Rettungsaufgabe. Aufgrund der starken Verformung des Fahrzeugs war der Zugang zum Fahrer erschwert. Mithilfe einer Seilwinde wurde der Transporter zunächst unter dem Lkw hervorgezogen. Anschließend kamen Rettungssätze zum Einsatz, um den Fahrer zu befreien.

„Das Arbeiten war sehr schwierig, da das Fahrzeug stark deformiert war“, erklärte Sebastian Pflaum, Pressesprecher der Feuerwehr Bamberg. Rund 54 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Bergung dauerte etwa eine Stunde.

Während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die A70 im betroffenen Abschnitt teilweise gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Lebensgefährliche Verletzungen

Der 23-jährige Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und wird dort intensivmedizinisch versorgt.
Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter, um die genaue Unfallursache zu klären. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.