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Mann droht in Bayreuth mit Messern und wird vom SEK festgesetzt
In den letzten Tagen wurde spekuliert. Nun ist klar was der SEK-Einsatz am Freitag für einen Hintergrund hatte. In Bayreuth ist ein 78-Jähriger ausgeflippt und hat für einen großen Polizeieinsatz gesorgt. Am Freitagnachmittag rückte die Spezialeinheit an, um den Mann festzunehmen.
Was ist passiert?
Am Freitagnachmittag klingelte ein 78-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Friedrichstraße an der Wohnungstüre eines Nachbarn, heißt es von Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung. Als der Nachbar öffnete, sah er zwei Messer in den Händen des 78-Jährigen und schloss die Türe sofort wieder.
Polizei alarmiert
Die verständigte Polizeistreife hat offenbar versucht mit dem 78-Jährigen, der sich inzwischen wieder in seine Wohnung zurückgezogen hatte, Kontakt aufzunehmen. Dieser drohte aber damit, dass er jeden, der seine Wohnung betreten werde, umbringe.
Nun wurde eine Spezialeinheit aus Mittelfranken hinzugezogen, die den Mann gegen 19 Uhr in seiner Wohnung festnehmen konnte. Da der mutmaßlich psychisch kranke Wohnungsinhaber bei seiner Festnahme mit zwei Messern auf die Polizeibeamten losgegangen war, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl wegen versuchten Totschlags.
Im Anschluss wurde der Mann in die forensische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert. Er wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.











Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
So sehen die drei neuen Geräte aus. © Stadt Bayreuth