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Mondfinsternis in Bayreuth: So stehen die Chancen, sie zu sehen
Erst die Sonnenfinsternis, jetzt die Mondfinsternis. 16 Tage nach dem letzten Himmelsschauspiel steht in Bayreuth das nächste an. Wer früh genug aufsteht, kann sie vielleicht über Bayreuth beobachten. Allerdings gibt es für Schaulustige einige Hindernisse.
Eine Sonnenfinsternis gefolgt von einer Mondfinsternis ist kein seltenes Ereignis. Sonne, Erde und Mond bewegen sich noch in ähnlichen Bahnen, deshalb treten solche Finsternisse häufig paarweise auf. So auch in diesem Fall: Am Freitag, den 28. August, folgt die partielle Mondfinsternis auf die partielle Sonnenfinsternis von 16 Tagen zuvor.
Wer das Schauspiel über Bayreuth beobachten will, muss zeitig aufstehen. Bereits gegen 3.33 Uhr beginnt die sogenannte Halbschattenphase. Mit bloßem Auge ist davon allerdings kaum etwas zu erkennen, da sich der Mond zunächst nur leicht verdunkelt.
Erst ab 4.33 Uhr wird es sichtbar spannend. Dann tritt der Mond allmählich in den Kernschatten der Erde ein, und die eigentliche partielle Finsternis beginnt.
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Wohin schauen: Diese Hindernisse erschweren die Sicht
Für den besten Blick sollte man in Richtung Südwesten schauen. Von dort wandert der Mond im Verlauf der Nacht weiter Richtung Westen, bis er schließlich untergeht.
Schon zu Beginn der Finsternis steht er dabei recht tief, nur etwa 15 Grad über dem Horizont. Zum Vergleich: Das entspricht ungefähr einer ausgestreckten Faust plus ein paar Finger, gemessen am ausgestreckten Arm. Wer den Mond sehen will, braucht deshalb einen freien Blick ohne Bäume, Gebäude oder Hügel im Weg.
Im weiteren Verlauf sinkt der Mond immer tiefer. Um Viertel nach fünf stehen nur noch etwa 10 Grad (eine Faustbreite) über dem Horizont zur Verfügung, während der Halbschatten ihn zunehmend überzieht. Die maximale Verdunkelung ist gegen 6.12 Uhr erreicht. Dann steht der Mond nur noch knapp 2 Grad über dem Horizont und ist für die meisten kaum noch zu sehen.
Erschwerend kommt der nahende Sonnenaufgang hinzu. Um 6.22 Uhr geht die Sonne auf.
Wetter könnte Beobachtung in Bayreuth erschweren
Auch das Wetter spielt bei dieser Mondfinsternis eine Rolle. Aktuellen Vorhersagen zufolge könnten ausgerechnet während der Finsternis Wolken und teilweise Regen aus Richtung Südwesten über den Bayreuther Himmel ziehen – also aus der Richtung, in der der Mond steht. Ein klarer Himmel ist deshalb keineswegs garantiert.
Angesichts der tiefen Mondposition und der drohenden Bewölkung bietet sich voraussichtlich der Beginn der Finsternis gegen halb fünf als günstigster Beobachtungszeitpunkt an. Doch selbst dann bleibt ein Restrisiko: Sollten die Wolken nicht mitspielen, bleibt das Spektakel vielen Beobachterinnen und Beobachter verwehrt.
Wer die Mondfinsternis dennoch einfangen kann, darf seine Fotos gerne an das Bayreuther Tagblatt schicken – über unsere Social-Media-Kanäle oder per E-Mail an redaktion@bayreuther-tagblatt.de.
FAQs zur Mondfinsternis am 28. August in Bayreuth
Wann beginnt die Mondfinsternis in Bayreuth? Die Halbschattenphase startet gegen 3.33 Uhr, die eigentliche partielle Finsternis beginnt ab 4.33 Uhr.
Braucht man eine Spezialbrille, um die Mondfinsternis zu sehen? Nein. Anders als bei einer Sonnenfinsternis reicht bei einer Mondfinsternis der bloße Blick zum Himmel völlig aus.
Wann ist die maximale Verdunkelung zu sehen? Die maximale Verdunkelung tritt gegen 6.12 Uhr ein, kurz bevor der Mond untergeht und die Sonne aufgeht.
In welche Richtung sollte man schauen? Der beste Blick führt Richtung Südwesten, von wo aus der Mond im Verlauf der Nacht weiter nach Westen wandert.
Stört das Wetter die Beobachtung? Möglicherweise. Vorhersagen deuten auf Wolken und Regen aus Südwesten hin, ein klarer Himmel ist nicht garantiert.












Symbolbild erstellt mit KI.
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