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Drei Millionen Euro für Bayreuther Pflegeeinrichtung: Staatsministerin Gerlach übergibt Fördertafel
Große Unterstützung für das Haus am Rosepark: Die Paritätische Pflegeeinrichtung in Bayreuth erhält mehr als drei Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Bayern.
Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach übergab am Donnerstag feierlich die Fördertafel vor Ort.
Im Rahmen des bayerischen Investitionsprogramms „PflegesoNah“ wird das Haus am Rosepark umfassend saniert und ausgebaut. Ziel ist es, den Wegfall von Pflegeplätzen zu verhindern und die pflegerische Versorgung in Bayreuth langfristig zu sichern. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen stehen künftig 104 Dauerpflegeplätze in 80 Einzel- und 12 Doppelzimmern zur Verfügung.
Ministerin Gerlach: Gut investiertes Geld für Bayreuth
Staatsministerin Judith Gerlach betonte bei ihrem Besuch, wie wichtig regionale Pflegeangebote sind: „Es ist essenziell, dass im Freistaat individuelle und bedarfsgerechte Angebote für Pflegebedürftige entstehen. Deshalb investiert der Freistaat erheblich in den Ausbau der pflegerischen Versorgungsstruktur“, so Gerlach. „Insgesamt fließen über drei Millionen Euro in den Umbau hier in Bayreuth. Das ist gut investiertes Geld aus dem bayerischen Förderprogramm ‚PflegesoNah‘.“
Ein starkes Signal für Bayreuth
Michael Wächter, Vorstand Wirtschaft und Finanzen der Gemeinnützigen Paritätischen Altenhilfe, sieht in der Förderung einen wichtigen Schritt für die Region: „Die Bereitstellung von genügend Pflegeplätzen ist eine große Herausforderung, der wir uns als Paritätischer in Bayern stellen“, so Michael Wächter. „Das Haus am Rosepark ist seit Jahren eine feste Größe in der Bayreuther Pflegelandschaft und dort gut vernetzt mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern. Wir freuen uns, durch diese Förderzusage die Versorgungsstruktur in Bayreuth wohnortnah und bedarfsgerecht stärken zu können.“
Auch Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger begrüßte die Investition. In seinem Grußwort würdigte er das Haus am Rosepark als wichtigen Partner der Stadt und betonte, wie bedeutsam der Erhalt und Ausbau von Pflegeplätzen für die Region sei.
Mehr Gemeinschaft, mehr Nähe
Dieter Pflaum, Geschäftsführer der Paritätischen Altenhilfe in Bayern, erläuterte die konzeptionellen Ziele des Umbaus: „Schwerst-pflegebedürftige und Menschen mit Demenz rücken immer mehr in den Fokus. Bei den Umbauplanungen stellen wir die Bedürfnisse der Bewohner*innen in den Vordergrund, damit trotz zunehmender Bedürftigkeit ein „Zuhause-Gefühl“ entsteht. Wir setzen daher verstärkt auf Wohnraumkonzepte, die auf mehr Gemeinschaftsbereiche ausgerichtet sind.“
Demografischer Wandel stellt Weichen
Angesichts des steigenden Pflegebedarfs sieht der Paritätische Bayern die Sicherung menschenwürdiger Versorgung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dafür brauche es nachhaltige Planungen der Kommunen und eine verlässliche Finanzierung. Investive Förderungen wie durch das Programm PflegesoNah seien dafür ein zentrales Fundament.
Mit der Förderrichtlinie „Pflege im sozialen Nahraum“ verfolgt der Freistaat Bayern das Ziel, eine bedarfsgerechte, demenzsensible und barrierefreie Versorgungsstruktur zu schaffen. Pflegebedürftige Menschen sollen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld leben können.











Beim Entzünden des Grills entstand eine Stichflamme. © stock.adobe / Vlad Ispas
Polizist Symbolbild © Pixabay