Ehrung

Sportler und Funktionäre aus dem Kreis Bayreuth für Verdienste um den Sport geehrt

Sportler und Funktionäre aus dem Landkreis Bayreuth wurden am Freitag (16.7.2021) für Ihre Verdienste von Landrat Florian Wiedemann ausgezeichnet.

Sie machten sich über viele Jahre um den Sport im Kreis Bayreuth verdient. Am Freitag (16. Juli) zollte Landrat Florian Wiedemann aktiven Sportlern und verdienten Funktionären Anerkennung und zeichnete sie aus. Im Sport in Bayern sind Ende Mai Corona-Lockerungen in Kraft getreten.

Sportlerehrung 2021 des Landkreises Bayreuth – so viele Engagierte wurden ausgezeichnet

Dass der Sport auch 2021 noch viel weniger zum Tragen gekommen ist, als ihm gebühren würde, war bereits seit längerer Zeit klar. Entsprechend war die Gruppe der Ausgezeichneten kleiner als noch 2019. „Zunächst einmal freue ich mich sehr, dass ich unsere Sportlerinnen, Sportler und Funktionäre persönlich auszeichnen darf. Das ist, verglichen mit dem vergangenen Jahr, schon ein großer Fortschritt“, ordnete Landrat Florian Wiedemann die Sportlerehrung 2021 vorab ein.

Bereits im Frühjahr setzten Breitensportler aus Bayreuth ein Zeichen, um in der Corona-Pandemie sichtbar zu sein.

Ehre, wem Ehre gebührt. Im 32. Jahr der Sportlerehrung des Landkreises Bayreuth sind das immerhin 33 Aktive sowie 14 Funktionäre. Die Verdienste standen denen vergangener Geehrten in nichts nach. Sportler und Vereinsfunktionäre haben sich in verschiedenster Weise in ihren Heimatgemeinden im ganzen Kreis Bayreuth um das sportliche Miteinander verdient gemacht.

Sorge ums Ehrenamt: Wer kümmert sich im Landkreis Bayreuth in Zukunft um den Sport?

Sport ist für Wiedemann ein Herzensthema. Tennis spielt er gerne, Fußball und Tischtennis auch. So er denn Zeit dazu findet. Er betont den Stellenwert, den der Sport einnehmen kann. Ihn selbst habe der Sport geprägt. „Aufgeben ist keine Option. Wer immer kämpft, der kann immer gewinnen.“ Er bemühte in diesem Zusammenhang einen bekannten Ausspruch von Oliver Kahn: „Weiter, immer weiter!“ Diese Beharrlichkeit und Begeisterung in einem wünschte er den älteren Funktionären, vor allem aber dem aktiven Nachwuchs.

Damit der sich auch weiterhin in verschiedenen Sportarten ausprobieren und bewähren könne, ist das Ehrenamt essenziell. Diese Meinung vertrat Roland Schmieder. Er war 20 Jahre lang Vorsitzender der RFG Pegnitz-Buchau und war einer der Geehrten. Schon aus Kostengründen sei Amateursport ohne engagierte Freiwillige undenkbar. Schmieder sieht diesbezüglich eine große Herausforderung. „In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Menschen sich mehr dem Privaten zuwenden. Für das Ehrenamt stehen immer weniger Leute zur Verfügung – und die sind dann teils in mehreren Vereinen parallel aktiv.“ Um diesen Trend zu stoppen könne eine verstärkte Präsenz des Ehrenamtes in den sozialen Netzwerken helfen.

Um Ehrenamtliche zu würdigen, hat sich das Landratsamt etwas Besonderes ausgedacht.