Coronavirus

Keine Kontaktdaten mehr im Restaurant in Bayern ab Freitag – dafür 2G oder 3G-Plus für Mitarbeiter

In Bayern gibt es erneut neue Corona-Regeln. Für einige Mitarbeiter gibt es 2G oder 3G-Regelungen. Für Restaurantbesucher entfällt die Kotaktdatenerhebung. Das gilt schon ab Freitag (15. Oktober 2021).

Erneut hat das Bayerische Kabinett über die Corona-Pandemie beraten. Unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurden folgende Punkte besprochen.

Corona Bayern: Keine Kontakdaten mehr im Restaurant

Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) teilte die Ergebnisse der Beratungen auf einer Pressekonferenz mit.

Die Kontaktdatenerhebung wird mit Wirkung vom Freitag (15. Oktober 2021) aufgehoben.

Allerdings müssen Kontaktdaten hier weiter angegeben werden:
– alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
– Clubs, Diskotheken, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
– körpernahe Dienstleistungen
– Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten).

Hier sieht die Regierung die „Gefahr eines Super-Spreading-Events“. Das tritt ab dem 15. Oktober in Kraft.

2G und 3G-Plus für Mitarbeiter

2G oder 3G-Plus gilt auch für Beschäftigte: Wenn ein Betrieb diese Regelung freiwillig einführt, gilt das auch für die Angestellten. Das gilt ab kommenden Dienstag. 

Heißt: Stellt ein Betrieb auf 2G oder 3G-Plus um, so müssen alle Mitarbeiter Geimpft, Genesen oder bei 3G-Plus einen PCR-Test vorweisen.

Corona-Lage in Bayern: Einschätzung der Regierung

Die Corona-Lage sei stabil einzuschätzen, allerdings seien die Zahlen steigend, versucht Herrmann die Corona-Zahlen zu interpretieren.

Die Hospitalisierung steht weiter „klar auf grün“. Kein Wert sei in der Nähe einer kritischen Lage.

Die Inzidenz in Bayern liegt aktuell bei 92,3. Dabei seien vor allem Ungeimpfte betroffen. Bei diesen liegt die Inzidenz über 200, führt Herrmann auf.