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Neue Eventlocation in der Eremitage Bayreuth: Die Maisels träumen von einer Erweiterung
Bayreuth bekommt vielleicht bald eine neue Top-Adresse für Feiern inmitten barocker Natur: Das ehemalige Hotelgebäude in der Eremitage soll nach der Sanierung zur exklusiven Eventlocation werden.
Hochzeitslocation im Grünen: Die Maisels zeigen, wie es gehen kann
Zwischen altem Baumbestand und historischen Gebäuden schwärmt Gastronom Stefan Hanus-Maisel von romantischen Hochzeiten inmitten der Natur: „Brautpaare zu begleiten und besondere Feste auszurichten, ist für uns etwas ganz Besonderes – eine Ehre,“ sagt er im Gespräch mit dem Bayreuther Tagblatt.
Gemeinsam mit seiner Frau Ute Maisel betreibt er das Cafe und die Event-Location in der Orangerie. Nun hofft er darauf, schon bald ein weiteres Gebäude in der Eremitage pachten zu können.
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Vom Mini-Hotel zur Eventlocation: Neue Nutzung geplant
Bis 2019 war das Gebäude in der Eremitage als kleines Hotel mit weniger als fünf Betten in Betrieb. Wobei angesichts der Zimmerzahl das Wort „Hotel“ vielleicht schon etwas hoch gegriffen ist. Auch einen Biergarten gab es. Künftig soll das Haus anders genutzt werden: Die obere Etage wird keine Gästezimmer mehr bieten. Perspektivisch ist eine gastronomische Nutzung des Erdgeschosses vorgesehen. Aktuell laufen umfangreiche Sanierungsarbeiten.
Wer das Objekt langfristig pachtet ist zwar noch offen, aber die Maisels haben ihr Interesse deutlich gemacht.
Kein klassisches Restaurantbetrieb: Eventgeschäft im Fokus
Ein Restaurant mit täglichem Betrieb erscheint nicht als sinnvolle Lösung. Der Grund: Das Gelände ist mit dem Auto schwer erreichbar, besonders bei schlechtem Wetter verirren sich nur wenige Besucher bis tief in die Eremitage. Die Maisels setzen deshalb auf ihr Spezialgebiet: Veranstaltungen, Feiern, Hochzeiten.
Das Café in der Orangerie, das sie bereits erfolgreich betreiben, zeigt, wie gut dieses Konzept funktioniert. In der warmen Jahreszeit ist es fast täglich geöffnet, zieht Parkbesucher ebenso an wie Hochzeitspaare. Auch den westlichen Flügel der Orangerie bewirtschaften die Maisels inzwischen.
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Synergien und logistische Lösungen sind bereits da
Die logistischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eventlocation in der Eremitage sind bereits vorhanden. Stefan Hanus-Maisel erklärt: „Wir planen, Speisen bei uns in der Gaststätte in St. Johannis zuzubereiten. Von dort fahren wir sie in die Eremitage.“ Kühlzellen und Lagerräume – unter anderem im ehemaligen Wachhaus – sind schon in Nutzung.
Tische, Hussen, Tischdecken: Vieles, was für stilvolle Feiern nötig ist, ist bereits vor Ort. Das Know-how bringen die Maisels aus jahrelanger Erfahrung mit – unter anderem aus dem Traditionswirtshaus Maisel in St. Johannis.
Keine Personalangst: „Unsere Leute arbeiten gern bei uns“
Die Sorge vieler Gastronomen, in Zeiten des Fachkräftemangels kein Personal zu finden, teilen die Maisels nicht. Stefan Maisel gibt sich optimistisch: „Wir sind da zuversichtlich und haben da auch bisher wenig Probleme. Unsere Leute arbeiten gerne bei uns.“
Ein Vorteil, den das Ehepaar nicht nur dem familiären Betriebsklima, sondern auch ihrer klaren Ausrichtung verdankt: Hochzeiten und Events sind planbar – im Gegensatz zum klassischen Restaurantgeschäft.
Fazit: Große Chancen für ein neues Schmuckstück in der Eremitage
Ob die Maisels den Zuschlag erhalten, ist noch offen. Doch das Interesse ist groß, das Konzept stimmig und die Infrastruktur teilweise schon vorhanden. Ein Pächter, der mehrere Gebäude gleichzeitig nutzt und gastronomisch wie logistisch denkt, wäre für die Eremitage sicher ein Gewinn.
Die Kombination aus Erfahrung, Leidenschaft für Events und Nähe zur Natur macht das Projekt zu einem vielversprechenden Zukunftsmodell für stilvolle Feiern in einem der schönsten Parks Frankens.













Bennys Dschäblins @ Swutzstock
Symbolbild © Pixabay