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Neue Kita auf dem ehemaligen Zapf-Gelände: 130 Betreuungsplätze geplant
Im Quartier Joseph entstehen neue Wohnungen. Weil die umliegenden Kitas den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen nicht decken können, soll dort auch eine neue Einrichtung mit 130 Betreuungsplätzen entstehen. Der Jugendhilfeausschuss hat dafür den ersten Schritt gemacht.
In Bayreuth soll eine neue Kita gebaut werden. Denn auf dem ehemaligen ZAPF-Gelände entstehen mit dem Neubaugebiet Joseph rund 700 neue Wohneinheiten. Die Stadt rechnet deshalb mit dem Zuzug weiterer Familien, die Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben.
Kita soll steigendem Bedarf gerecht werden
Die bestehenden Kindertageseinrichtungen im Bayreuther Süden könnten den erwarteten Bedarf in dieser Höhe nicht decken, auch wenn sich die Betreuungslage inzwischen etwas entspannt habe. Das ging aus dem Vortrag von Sozialreferentin Manuela Brozat hervor.
Auch die Entwicklung der Universität Bayreuth, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, macht aus Sicht der Verwaltung zusätzliche Betreuungsplätze notwendig. Durch den weiteren Ausbau der Universität und zusätzliche Beschäftigtenstellen sei mit einer steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu rechnen.
Bis es aber soweit ist, liegt noch ein weiter Weg vor dem Vorhaben. Am Montag, 8. Juni 2026, hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt Bayreuth den Anfang gemacht und dem Stadtrat empfohlen, den Bedarf zur Schaffung neuer Betreuungsplätze offiziell anzuerkennen.
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130 Betreuungsplätze in sechs Gruppen vorgesehen
Geplant ist eine Kindertageseinrichtung mit insgesamt 130 Plätzen. Vorgesehen sind 18 Plätze für Krippenkinder, 62 Plätze für Kindergartenkinder und 50 Betreuungsplätze für Grundschulkinder. Die Einrichtung soll aus zwei Kindergarten-, zwei Hort-, einer Krippen- sowie einer Mischgruppe bestehen.
Zustimmung kam aus allen Fraktionen. Hinweise gab es jedoch aus den Reihen der weiteren Ausschussmitglieder. Im Jugendhilfeausschuss sitzen neben Stadträten unter anderem auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Jugendverbänden, Kirchen und Bildungseinrichtungen. Daniel Rupprecht vom Träger Diakonie sagte: „Es ist richtig, dass hier mit Weitblick geplant wird. Was mir aber fehlt ist ein Gesamtkonzept. Mindestens zwei der vier bis fünf städtischen Einrichtungen in unmittelbarer Nähe sind sanierungsbedürftig. Langfristig lassen sich sicher auch Kosten einsparen, wenn man eine Sanierung mit einer Erweiterung plant.“
Stadt gibt Kita-Planung an der Uni auf
Mit dem Vorhaben verabschiedet sich die Stadt zugleich von früheren Planungen für eine Kindertageseinrichtung auf dem Universitätsgelände.
Die Verwaltung begründet dies damit, dass der Betreuungsbedarf im Universitätsumfeld künftig durch die neue Einrichtung auf dem ehemaligen ZAPF-Gelände mit abgedeckt werden könne.
Die endgültige Entscheidung über die Bedarfsanerkennung trifft der Stadtrat.












Im alten Bahnhof Pegnitz soll das Lab einziehen. ©Rathaus Pegnitz
Wohnungstür Symbolbild © Pixabay