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Neue Straße zum Uni-Campus: Kulmbach baut am Hochschulstandort
In Kulmbach ist der Startschuss für eine neue Stichstraße zum künftigen Universitätscampus gefallen. Die rund 170 Meter lange Verbindung soll die Heinrich-von-Stephan-Straße mit dem Campus auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände verbinden und zugleich wichtige Infrastruktur für den neuen Hochschulstandort schaffen.
170 Meter neue Straße
Mit dem ersten Spatenstich hat die Stadt Kulmbach den Bau der neuen Stichstraße zum künftigen Universitätscampus offiziell gestartet. Die Straße führt von der Heinrich-von-Stephan-Straße direkt zum Campusgelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof.
Neben der Fahrbahn entstehen rund 4.500 Quadratmeter Straßenfläche sowie knapp 1.900 Quadratmeter Geh- und Radwege. Ein neuer, vollständig signalisierter Verkehrsknoten soll später für eine sichere Anbindung des Campus sorgen.
Leitungen neu verlegt
Der Straßenbau ist gleichzeitig der Auftakt für die technische Erschließung des künftigen Universitätsgeländes. Im Zuge der Arbeiten werden unter anderem Kanal-, Trinkwasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen verlegt.
Für Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack ist das Projekt deshalb weit mehr als ein Straßenbauvorhaben. Mit der Verbindung werde die Grundlage für einen Ort geschaffen, der Kulmbach langfristig prägen soll. Er bezeichnete den Baustart als „Weg in Kulmbachs Zukunft“.
Mehr als 400 Studierende
Die Entwicklung des Hochschulstandorts begann bereits 2019 mit der Gründung der Fakultät „Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit“ der Universität Bayreuth in Kulmbach. Inzwischen studieren dort mehr als 400 junge Menschen. Außerdem arbeiten am Standort 14 Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Derzeit nutzt die Universität noch Interimsgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Kulmbacher Spinnerei. Mit dem Bau des neuen Campus auf dem früheren Güterbahnhofsgelände soll nun die dauerhafte bauliche Entwicklung des Hochschulstandorts beginnen.
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Vom Güterbahnhof zum modernen Campus
Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände soll in den kommenden Jahren ein moderner Campus für Lehre, Forschung und Begegnung entstehen. Wo früher Gleise verliefen und Güter umgeschlagen wurden, sollen künftig Studierende und Forschende aus aller Welt lernen und arbeiten.
Die Bedeutung des Projekts für Kulmbach und die Region wurde auch bei den Grußworten zum Spatenstich hervorgehoben. Regierungspräsident Florian Luderschmid, Universitätspräsident Professor Dr. Stefan Leible, Altoberbürgermeister und Ehrenbürger Henry Schramm sowie Landrat Jonas Gleich betonten die Rolle des Hochschulstandorts für die weitere Entwicklung der Region.
Viele Partner beteiligt
Am Projekt arbeiten neben der Universität Bayreuth und dem Freistaat Bayern auch das Staatliche Bauamt Bayreuth, die Regierung von Oberfranken, die Stadt Kulmbach und das Wasserwirtschaftsamt Hof mit. Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen und weitere Institutionen.
Für Oberbürgermeister Hartnack steht der Spatenstich deshalb auch für die Zusammenarbeit vieler Beteiligter. „Dass es heute mit dem Bau losgeht, ist ein Erfolg von uns allen gemeinsam“, sagte er. Für die Stadt sei der Straßenbau zugleich eine Investition in Bildung, Forschung und Innovation.
FAQ
Wie lang wird die neue Straße?
Die neue Stichstraße zum Universitätscampus wird rund 170 Meter lang und die Heinrich-von-Stephan-Straße mit dem Campusgelände verbinden.
Was entsteht neben der Straße?
Neben rund 4.500 Quadratmetern Fahrbahn werden knapp 1.900 Quadratmeter Geh- und Radwege gebaut. Außerdem entstehen wichtige Leitungen für Kanal, Trinkwasser, Strom und Telekommunikation.
Was ist auf dem ehemaligen Güterbahnhof geplant?
Auf dem Gelände soll in den kommenden Jahren ein moderner Universitätscampus für Lehre, Forschung und Begegnung entstehen.












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Bahnhof Pegnitz. Archivfoto: bt-Redaktion