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Neuer Geh- und Radweg B 289 eröffnet
Zwischen Burghaig und Kulmbach rollen Radfahrer und Fußgänger ab sofort auf neuen Wegen. Das Staatliche Bauamt Bayreuth hat die rund 560 Meter lange Strecke offiziell freigegeben. Sie schließt eine wichtige Lücke im regionalen Radwegenetz.
Das Staatliche Bauamt Bayreuth hat den neuen Geh- und Radweg B 289 zwischen Burghaig und Kulmbach heute für den Verkehr freigegeben. Die neue Trasse trennt den Radverkehr konsequent vom schnellen Durchgangsverkehr der B 289. Gerade mit Blick auf frühere Unfälle entsteht dadurch eine deutlich sicherere Route für Radfahrer und Fußgänger.
Ein weiterer Vorteil betrifft die Witterung. Anders als Wege in unmittelbarer Flussnähe bleibt der neue Geh- und Radweg auch bei Hochwasser des Mains weitgehend ganzjährig befahrbar. Damit steht die Verbindung Pendlern und Freizeitradlern verlässlich zur Verfügung.
Freigabe schließt Lücke im Radwegenetz
Die rund 560 Meter lange Verbindung schafft erstmals einen höhenfreien und damit sicheren Anschluss an den bestehenden Main-Radweg. Bislang mussten Radfahrer und Fußgänger auf dieser Strecke ohne getrennte Führung auskommen.
Bei der feierlichen Freigabe betonte Uwe Zeuschel, Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth, den Nutzen für die gesamte Region:
„Mit dem neuen Geh- und Radweg schaffen wir mehr Sicherheit, bessere Verbindungen und eine attraktive Alternative zum Auto. Davon profitieren die Menschen in Kulmbach und der gesamten Region.“
Gemeinsam mit ihm nahmen Landrat Jonas Gleich, Kulmbachs Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack sowie Vertreter der Geistlichkeit und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an der Zeremonie teil.
So verläuft die neue Strecke
Der 2,50 Meter breite Weg führt parallel zur B 289 von Burghaig in Richtung Kulmbach. Kurz vor der Theodor-Heuss-Allee schließt er bei einer Unterführung höhenfrei an den Main-Radweg an. Eine rund 400 Meter lange Betonschutzwand trennt Rad- und Fußverkehr konsequent vom Fahrzeugverkehr auf der Bundesstraße.
Zusätzlich sorgen sechs neue Straßenleuchten und eine beleuchtete Querungsinsel für mehr Sicherheit. Die Insel erleichtert Fußgängern die Überquerung der Bundesstraße und verbessert vor allem den Zugang zu den gegenüberliegenden ÖPNV-Haltestellen. Im Zuge der Arbeiten passte das Bauamt zudem die Verkehrsführung an und baute den Ausfahrstreifen Burghaig/Melkendorf zurück.
Kosten und Bauzeit im Überblick
Für den Ausbau investierte das Staatliche Bauamt Bayreuth rund 450.000 Euro. Etwa 445.000 Euro entfielen auf die reinen Baukosten, weitere 5.000 Euro auf den Grunderwerb. Die Arbeiten starteten am 7. April 2026 mit der Umlegung des Verkehrs auf der B 289 und wurden Anfang August 2026 abgeschlossen.
Ausgeführt hat die Baumaßnahme die Anton Höllein GmbH aus Bamberg. Eine Vollsperrung der Bundesstraße war während der Bauzeit nicht nötig, der Verkehr lief an der Baustelle vorbei. Parallel dazu nutzte Bayernwerk die Gelegenheit und verlegte ein 20-kV-Kabel zur Ergänzung des Mittelspannungsnetzes.
Das Staatliche Bauamt Bayreuth dankte allen Projektbeteiligten sowie den Verkehrsteilnehmern und Anliegern für ihr Verständnis während der Bauzeit.
FAQ zum neuen Geh- und Radweg B 289
Wie lang ist der neue Geh- und Radweg zwischen Burghaig und Kulmbach? Die Strecke ist laut Staatlichem Bauamt Bayreuth rund 560 Meter lang und 2,50 Meter breit.
Wann wurde der Weg gebaut? Die Bauarbeiten begannen am 7. April 2026 und endeten Mitte August 2026.
Wie viel hat der Ausbau gekostet? Die Gesamtkosten liegen bei rund 450.000 Euro, davon rund 5.000 Euro für den Grunderwerb.
Wer hat den Geh- und Radweg gebaut? Ausführendes Unternehmen war die Anton Höllein GmbH aus Bamberg im Auftrag des Staatlichen Bauamts Bayreuth.
Warum ist der neue Weg sicherer als die bisherige Strecke? Eine rund 400 Meter lange Betonschutzwand trennt Rad- und Fußverkehr vom Fahrzeugverkehr auf der B 289. Zusätzlich sorgen sechs Straßenleuchten und eine beleuchtete Querungsinsel für mehr Sicherheit.












Polizeikontrolle Symbolbild: canva
Foto: Johannes Häring, Bayreuth