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Pegnitzer verliert bei Love-Scam mehrere zehntausend Euro
Ein Mann aus Pegnitz ist Opfer eines sogenannten Love-Scams geworden. Über ein Jahr hinweg überwies er einer Internetbekanntschaft Gutscheincodes im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags.
Messenger-Scam
Ein Mann aus Pegnitz im Landkreis Landkreis Bayreuth ist Opfer eines Betrugsfalls im Internet geworden. Wie die Polizei mitteilt, verlor der Geschädigte im Zusammenhang mit einem sogenannten Love-Scam einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag.
Der erste Kontakt kam Anfang März 2025 über den Messenger-Dienst Telegram zustande. Eine unbekannte Frau meldete sich dort bei dem Mann und gab vor, ihn heiraten zu wollen. Hintergrund sei angeblich ein gemeinsames Erbe gewesen, das nur durch eine Hochzeit realisiert werden könne.
Angebliche Anwältin legt nach
Um ein persönliches Treffen zu ermöglichen, forderte die Frau zunächst Geld von dem Pegnitzer. Im weiteren Verlauf meldete sich eine weitere Person, die sich als Rechtsanwältin ausgab und ebenfalls Zahlungen verlangte.
Diese angebliche Anwältin begründete die Forderungen mit angeblichen Kosten für Hochzeitsvorbereitungen und Formalitäten.
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Tausende Euros per Gutscheincode
Über einen Zeitraum von rund einem Jahr übergab der Geschädigte der Internetbekanntschaft immer wieder Gutscheincodes. Insgesamt summierten sich die Zahlungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.
Erst später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt.
Kriminalpolizei ermittelt
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat die Kriminalpolizei Bayreuth übernommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Love-Scams. Dabei bauen Betrüger im Internet gezielt emotionale Beziehungen zu ihren Opfern auf, um anschließend Geld zu fordern. Ermittler raten, bei Geldforderungen von Online-Bekanntschaften besonders vorsichtig zu sein und im Zweifel frühzeitig die Polizei einzuschalten.












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