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Himmelsphänomen

Perseiden über Bayreuth: Alles Wissenswerte zur Sternschnuppennacht

In dieser Nacht lohnt sich der Blick nach oben: Die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt – mit etwas Glück sehen wir viele Sternschnuppen am Himmel über Bayreuth.

Jedes Jahr ab Mitte Juli sind die ersten Perseiden am Himmel zu entdecken. Der Strom nimmt kontinuierlich zu und erreicht Mitte August seinen Höhepunkt. Am 12. und 13. August sind deshalb in der Regel besonders viele Sternschnuppen zu sehen.

Der helle Mond erschwert die Sicht

In diesem Jahr erschwert der Mond die Bedingungen, denn am 9. August war Vollmond. Am Dienstag geht der noch recht helle Mond um 21:49 Uhr auf und überstrahlt kleinere Sternschnuppen. In den Stunden nach Mitternacht sind die meisten Sternschnuppen zu sehen, weil das Sternbild Perseus dann höher am Himmel steht. Von ihm haben die Perseiden übrigens auch ihren Namen, denn sie scheinen aus ihm zu entspringen und rasen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde über den Himmel.

Was sieht man am Nachthimmel?

Die Sternschnuppen der Perseiden haben ihren Ursprung in der Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Jedes Jahr kreuzt die Erde diese Kometenbahn und trifft auf die von ihm zurückgelassenen Teilchen. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen diese Staubpartikel und erzeugen die charakteristischen Leuchtspuren, die wir als Sternschnuppen sehen.

Wetterbedingungen günstig

Wenn der helle Mond es uns schon schwer macht: Die Wetterbedingungen für die Beobachtung der Perseiden sind in diesem Jahr gut. Bis 22 Uhr können vereinzelt leichte Wolken auftreten, ab 22 Uhr – also zum Beginn der Sternschnuppen-Sternstunde – soll es aber klar sein.

So machen Sie das Beste aus der Sternschnuppennacht

Um die Sternschnuppen möglichst gut sehen zu können, sollte man sich einen möglichst dunklen Platz suchen. In Bayreuth könnte das zum Beispiel der Panoramaweg am Eichelberg oder die Wiese an der Bürgerreuth sein.

Ein Fernglas oder ein Teleskop braucht man für die Sternenbeobachtung nicht. Sie schränken das Blickfeld sogar eher ein. Was man zum Perseiden-Schauen aber mitbringen sollte, ist Zeit: Also am besten eine Decke ausbreiten, die Augen an die Dunkelheit gewöhnen (also zwischendurch am besten nicht auf’s Handy schauen) und den Himmel immer wieder vollständig mit dem Blick absuchen. Die Sternschnuppen ziehen weite Bahnen über den Nachthimmel.

Die Wilhelminenaue eignet sich heute allerdings nicht zum Sternschnuppen-Schauen. Denn dort findet heute das Haindling-Konzert im Rahmen des Seebühnenfestivals statt.

Also: Decke und Campingstuhl schnappen, zurücklehnen und genießen – und wer mag, schickt uns seine schönsten Aufnahmen für unsere Bildergalerie.