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Polarlichter über Bayern: Geomagnetischer Sturm sorgt für seltenes Naturschauspiel
In der Nacht zum Sonntag waren über Teilen Bayerns Polarlichter zu sehen. Ein geomagnetischer Sturm ließ den Himmel in bunten Farben leuchten und bot Beobachterinnen und Beobachtern ein seltenes Naturschauspiel.
Skandinavisches Flair am fränkischen Nachthimmel
Es hatte einen Hauch von Skandinavien, als in der Nacht zum Sonntag der Blick gen Himmel wanderte. Bei eisigen Temperaturen von rund minus zehn Grad und schneebedeckten Wiesen und Feldern zeigten sich über Bayern farbenfrohe Polarlichter. Das Schauspiel war besonders bei sternklarer Sicht gut zu erkennen dürfte vielerorts für Staunen gesorgt haben.
Gute Sichtverhältnisse im Raum Bamberg
Ein beliebter Beobachtungspunkt war der Vogelberg in Bischberg im Landkreis Bamberg. Von dort aus bot sich ein weiter Panoramablick in Richtung Norden. Die klaren Wetterbedingungen ermöglichten eine ungestörte Sicht auf die Lichterscheinungen, die sich nahe des Horizonts abzeichneten.
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Ursache: Geomagnetischer Sturm
Ausgelöst wurde das Naturschauspiel durch einen geomagnetischen Sturm, der in dieser Nacht die Erde erreichte. Solche Stürme entstehen durch verstärkte Sonnenaktivität, bei der geladene Teilchen auf das Magnetfeld der Erde treffen. In seltenen Fällen sind die Auswirkungen auch in südlicheren Regionen wie Bayern sichtbar.
Polarlichter in Süddeutschland seltene Erscheinung
Polarlichter treten üblicherweise in hohen Breiten auf, etwa in Skandinavien oder Island. Sichtungen in Süddeutschland sind vergleichsweise selten und hängen von der Intensität der Sonnenstürme sowie von klaren Wetterbedingungen ab. Die Nacht zum 11. Januar 2026 bot dafür außergewöhnlich günstige Voraussetzungen.











Symbolbild: Pistole/Schusswaffe Foto:Pixabay
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