Polizei

Polizei im Raum Kulmbach stinksauer: Zu viele Raser bei Blitzer-Aktion

Am Donnerstagvormittag stellte die Polizei Stadtsteinach eine Radarkontrolle in Sandreuth im Kreis Kulmbach auf. Von 1.000 gemessenen war fast jeder zwanzigste zu schnell.

Wie die Polizei Stadtsteinach angibt, sei eine zu hohe Fahrgeschwindigkeit die Hauptunfallursache im Straßenverkehr. Man müsse daher konsequent kontrollieren.

Zusammen mit den Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth versucht die Stadtsteinacher Polizei seit Monaten mit mehreren Einsätzen dagegen vorzugehen.

Zu viele Raser im Kreis Kulmbach in Oberfranken

Insbesondere die Ortsdurchfahrt Sandreuth im Landkreis Kulmbach bereite den Polizisten Bauchschmerzen. Hier seien immer noch zu viele zu schnelle Autofahrer unterwegs. Am Donnerstagvormittag stand für fast fünf Stunden eine Radarkontrolle in Sandreuth bereit. Im Landkreis Hof war am Dienstag ein Raser 70 km/h zu schnell.

In dieser Zeit wurden fast 1.000 Fahrzeuge, von denen etwa jeder zwanzigste zu schnell fuhr. Für die Polizei sei dies laut der Mitteilung „mehr als unbefriedigend“. Die betroffenen Fahrer erwarte nun sechs Anzeigen und 43 Verwarnungen.

Spitzenreiter mit 80 km/h innerorts

Bei einem der Autofahrer zeigte das Radar 80 Stundenkilometer an – 30 km/h schneller als innerorts erlaubt. Dieser wird nun einen Punkt in Flensburg erhalten und außerdem ein Bußgeld von 100 Euro entrichten müssen. Die Polizei werde außerdem ein zusätzliches einmonatiges Fahrverbot erteilen, falls er innerhalb des letzten Jahres mit einer ähnlichen Geschwindigkeit aufgefallen war.

Die Stadtsteinacher Polizei werde ob des enttäuschenden Ergebnisses weiterhin im Bereich von Ortsdurchfahrten konsequent kontrollieren.