Polizei

Supermarkt-Azubi ergaunert im Kreis Bayreuth mehrere Tausend Euro auf der Arbeit

Ein Auszubildender eines Supermarktes in Eckersdorf erschummelte sich auf der Arbeit über Monate mehrere Tausende Euro.

Ein Auszubildender eines Supermarktes in Eckersdorf hat über Monate hinweg unrechtmäßig Geld in die eigene Tasche gesteckt.

Mit fingierten Artikelrückgaben schädigte er den Supermarkt um eine „niedrige fünfstellige Summe“, wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt.

Eckersdorf: Azubi prellt Supermarkt um mehrere Tausende Euro

Durch vorgetäuschte Artikelrückgaben machte ein Auszubildender eines Supermarktes mehrere tausend Euro Beute. Jetzt flog der Schwindel auf. Die Kriminalpolizei Bayreuth übernahm die weiteren Ermittlungen. Anfang November hat ein Unbekannter mit vorgehaltenem Elektroschocker und Messer einen Supermarkt in Oberfranken ausgeraubt.

Die Filialleitung des Supermarktes wurde bei einer Revision argwöhnisch, weil ihr die Anzahl der Rückbuchungen und Auszahlungen verdächtig vorkam, wie die Polizei weiter mitteilt. Letztlich nahmen die Vorgesetzten den Kassenbereich genauer unter die Lupe und kamen dem 23-jährigen Bayreuther auf die Schliche. Immer wieder fingierte er die Rückgabe von Artikeln, vornehmlich Zigarettenstangen, und zahlte die Beträge an sich selbst aus.

Azubi in Eckersdorf vor fristloser Kündigung

Auf diese Art und Weise ergaunerte er in den letzten Monaten eine niedrige fünfstellige Summe. Seinen Arbeitsplatz dürfte er damit los sein, außerdem muss er sich wegen veruntreuender Unterschlagung vor der Justiz verantworten.

Erst Mitte Juni wurde ein Supermarkt in Eckersdorf nach langem Neubau eröffnet. Ob es sich um diesen oder einen anderen Supermarkt handelt ist nicht bekannt.