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Polizei

Lkw kippt um: 200.000 Euro Schaden auf der A73

Kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, großer Schaden: Bei einem Unfall auf der A73 bei Dörfles-Esbach sind zwei Verkehrsteilnehmer verletzt worden. Der Sachschaden ist enorm.

Ein Moment der Unachtsamkeit führte am Mittwochvormittag, den 12. November, zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A73 bei Dörfles-Esbach. Bei dem Unfall entstand ein enormer Sachschaden.

Lkw-Fahrer übersieht Wanderbaustelle

Die Polizei Coburg schildert das Unfallgeschehen so: Gegen 10:30 Uhr fuhr ein 25-jähriger Lkw-Fahrer aus Thüringen mit seinem mit Kunststoffschrott beladenen Fahrzeug in Richtung Suhl. Auf Höhe der Anschlussstelle Neustadt bei Coburg streifte er den Warnleitanhänger eines Absicherungsfahrzeugs, das eine Wanderbaustelle sicherte. Offenbar erkannte der Fahrer die Baustelle zu spät. Der Anhänger des Lkw prallte gegen die Absicherung und zerstörte den Warnanhänger komplett. Außerdem riss der Anhänger den Kipperaufbau des vorausfahrenden Lkw der Autobahnmeisterei ab.

Lkw kippt auf die Seite

Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Lkw auf die linke Seite und rutschte bis zur Mittelschutzplanke, wo er schließlich zum Stillstand kam. Der Fahrer sei zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt gewesen, so die Polizei. Eintreffende Polizeikräfte konnten ihn aber nach wenigen Minuten befreien. Der Lkw-Fahrer erlitt Platzwunden und Prellungen bei dem Unfall und wurde mittelschwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der 24-jährige Fahrer des Absicherungsfahrzeugs kam mit leichten Verletzungen, darunter ein Schleudertrauma und kleinere Schürfwunden, davon.

Über 200.000 Euro Schaden 

Der Sachschaden ist erheblich: Sowohl der Lkw des Verursachers als auch das Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei sind so stark beschädigt, dass die Polizei von einem Schaden von über 200.000 Euro ausgeht.

Rund 45 Einsatzkräfte der angrenzenden Feuerwehren waren vor Ort, um Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durchzuführen. Für die Bergung der Fahrzeuge wurde eine Spezialfirma mit Kran angefordert.

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A73 zur Bergung gesperrt

Die Nordfahrbahn der A73 bleibt im Bereich der Unfallstelle voraussichtlich bis 18:00 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Rödental umgeleitet.
Die Verkehrspolizei Coburg ermittelt nun die genauen Unfallursachen.