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„Missverständnis“ beim Drogentest: Mann sorgt für Verwunderung bei Polizei
Ein 37-Jähriger hielt die Polizei am Mittwochabend auf der B85 auf Trab: Erst ignorierte er Anhaltesignale, dann sorgte er bei einem Drogentest für eine kuriose Szene.
In Schlangenlinien war am Mittwochabend, den 3. September 2025, ein 37-jähriger Sprinterfahrer auf der B85 in Richtung Kulmbach unterwegs. Die Kontrolle des Mannes gestaltete sich schwierig für die Polizisten und hielt die ein oder andere Überraschung bereit.
Anhalteversuche scheitern zunächst
Gegen 18 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei einen auffälligen Transporter, der auf der Strecke zwischen Bayreuth und Kulmbach Schlangenlinien fuhr. Eine Streife entdeckte das Fahrzeug schließlich in der Bayreuther Straße. Die Polizisten hatten zunächst Schwierigkeiten, den Autofahrer anzuhalten, da er nicht auf die Anhaltesignale reagierte. Erst als der Streifenwagen vor den Lieferwagen fuhr, hielt der 37-Jährige an.
Urintest klappt beim zweiten Anlauf
Bei der Kontrolle zeigte der Mann laut Polizei deutliche Ausfallerscheinungen. Da ein Alkoholtest null Promille ergab, boten die Polizisten ihm einen Drogen-Urintest an. „Offenbar verstand der Mann das Angebot falsch, denn er zog vor den Augen der verwunderten Ordnungshüter seine Hose herunter und verrichtete in einem nahegelegenen Gebüsch ein großes Geschäft“, schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht.
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Drogentest weist Amphetamin- und Cannabiskonsum nach
Die Beamten starteten einen neuen Anlauf: erst nach ausführlicher Erklärung und gutem Zureden willigte der Mann in den Urintest ein – mit positivem Ergebnis auf Amphetamin und Cannabis. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme im Klinikum. Weil der 37-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete die Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe an.












Jedes Geschöpf hat seine eigene Geschichte – wie der Herr Rabe, der die anderen ausbildet, um einmal Rabenwächter im Tower von London zu werden. © Michael Christensen