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Sattelschlepper hinterlässt Spur der Verwüstung
Mit defekten Bremsen durch die Baustelle: In Leutenbach ist ein vollbeladener Sattelzug in ein geparktes Baustellenfahrzeug gekracht. Der Schaden ist immens, verletzt wurde niemand.
Ein tonnenschwerer Sattelzug, beladen mit Schotter, ist am Donnerstagvormittag, den 7. August, im Landkreis Forchheim verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Ort eingefahren und offenbar mit defekter Bremsanlage unterwegs. News5 berichtet.
Lkw offenbar mit defekten Bremsen unterwegs
Am Ortseingang von Leutenbach, wo die Straße wegen einer Baustelle gesperrt ist, kam der Fahrer zunächst mit Mühe zum Stehen. Bauarbeiter vor Ort hatten bereits beim Herannahen des Fahrzeugs festgestellt, dass es zu schnell war – und sprachen den Fahrer darauf an. Dieser erklärte, dass die Bremsen seines Fahrzeugs „nicht mehr richtig funktionieren“ würden. Dennoch setzte er seine Fahrt nach wenigen Minuten fort.
Sattelzug kracht in Baustellenfahrzeug
Wenige Meter weiter verlor der Fahrer schließlich völlig die Kontrolle: Im Baustellenbereich krachte der Sattelzug ungebremst in ein abgestelltes Baustellenfahrzeug samt Anhänger. Durch den Aufprall wurde der Anhänger mit Baugerät und Kompressor abgerissen und rund 40 bis 50 Meter weit mitgeschleift. Das Gespann wurde in eine Hofeinfahrt geschleudert, wo es umkippte und eine Gartenmauer beschädigte. Auch der Sattelauflieger geriet in Schräglage und kam schließlich schwer beschädigt zum Stehen.
Sachschaden über 300.000 Euro
Glück im Unglück: Verletzt wurde bei dem spektakulären Unfall niemand. Die anwesenden Bauarbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Der Sachschaden liegt laut Polizei bei etwa 300.000 Euro. Besonders der zerstörte Kompressor, die Fahrzeuge und die beschädigte Baustelle schlagen dabei zu Buche. Die Verkehrspolizei Bamberg rückte mit ihrer Schwerlastgruppe an, zudem wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Verantwortlichkeit dauern an.














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