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Feuerwehr

Aufmerksame Nachbarn in Bayreuth haben am Sonntag zweimal Schlimmeres verhindert

Am Sonntagmittag rückte die Bayreuther Feuerwehr gleich zweimal hintereinander aus. Erst sorgte Rauch aus einer Wohnung in der Rosestraße für Alarm, kurz darauf meldeten Nutzer Gasgeruch in einer Tennishalle in der Altstadt. In beiden Fällen konnte schnell Entwarnung gegeben werden – verletzt wurde niemand.

Rauch aus Wohnung in der Rosestraße

Am Sonntag, 01. Februar 2026, hatte die Bayreuther Feuerwehr kaum Luft zum Durchatmen. Kurz vor 13 Uhr ging der erste Alarm ein: Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Rosestraße. Unklar war zunächst, ob sich noch Menschen in der Wohnung befinden.

Ein aufmerksamer Nachbar hatte den Rauch bemerkt und versucht den Bewohner telefonisch und per Klingel zu erreichen – ohne Erfolg. Statt abzuwarten, alarmierte er sofort die Feuerwehr. Eine Entscheidung, die Schlimmeres verhindern konnte.

Wohnungstür gewaltsam geöffnet

Die Einsatzkräfte der Ständigen Wache sowie der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen verschafften sich mit einem Türöffnungsset Zugang zur Wohnung. Ein Trupp unter Atemschutz durchsuchte die Räume und gab schnell Entwarnung: Keine Person in der Wohnung, niemand verletzt, niemand in Gefahr.

Die Ursache für den Rauch war ebenfalls rasch gefunden. In der Küche hatte sich ein Schmorrbrand entwickelt. Nach gezielten Lüftungsmaßnahmen wurde die Wohnung wieder gesichert verschlossen. Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte rund eine Stunde vor Ort. Auch Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Direkt danach: Gasgeruch in Tennishalle in der Altstadt

Kaum war der erste Einsatz beendet, ging es für die Feuerwehr direkt weiter. Nutzer meldeten Gasgeruch in einer Tennishalle in der Bayreuther Altstadt. Die Einsatzkräfte der Ständigen Wache rückten umgehend aus.

Vor Ort bestätigte sich der Geruch. Messungen mit speziellen Geräten ergaben jedoch eine Konzentration unterhalb der Nachweisgrenze. Eine akute Explosionsgefahr konnte damit schnell ausgeschlossen werden.

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Gaszufuhr gestoppt

Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde die Gaszufuhr vorsorglich unterbrochen. Anschließend kam ein Überdrucklüfter zum Einsatz, um den Geruch aus der Halle zu entfernen. Die Einsatzstelle wurde danach an den Eigentümer übergeben. Die endgültige Behebung des Defekts übernimmt eine Fachfirma.

Wichtig für alle Nutzer: Eine gesundheitliche Gefährdung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Fazit: Zwei Einsätze, schnelles Handeln, keine Verletzten

Zwei Einsätze innerhalb kürzester Zeit, beide mit unklarer Lage und beide gingen glimpflich aus. Dank aufmerksamer Bürger und routiniertem Vorgehen der Feuerwehr blieb es am Sonntag bei Sachschäden und Geruchsbelästigung. Für die Bayreuther Feuerwehr ein arbeitsreicher, aber erfolgreicher Nachmittag.