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Polizeieinsatz am Schulzentrum in Hof: Kripo ermittelt gegen Anrufer
Der Großeinsatz an einer Schule in Hof beruhte offenbar auf einem falschen Alarm. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die gemeldete Gewalttat vorgetäuscht wurde, und ermittelt gegen den unbekannten Anrufer.
Um kurz vor 11 Uhr am 8. Juni ging bei der Polizeiinspektion Hof ein Anruf ein. Eine bislang unbekannte Person berichtete von einer mutmaßlichen Gewalttat an der Realschule in der Max-Reger-Straße. Der Anrufer soll von mehreren Verletzten und einem Messer gesprochen haben. Am Montagnachmittag steht nach einem stundenlangen Polizeieinsatz fest: Die gemeldete Gewalttat hat es nicht gegeben.
Polizei gibt Entwarnung
Die umfangreichen Maßnahmen der Polizei führten schließlich zur Gewissheit, dass die gemeldete Tat vorgetäuscht worden war. Hinweise auf Verletzte oder eine tatsächliche Gefahrenlage fanden die Einsatzkräfte nicht.
Von dem Einsatz betroffen waren nach Angaben der Polizei mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler am Schulzentrum Rosenbühl. Während der Maßnahmen wurden die Jugendlichen von Lehrkräften betreut.
Ermittlungen gegen unbekannten Anrufer
Die Kriminalpolizei Hof hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie versucht nun herauszufinden, wer den Notruf abgesetzt hat.
Dem Verantwortlichen drohen ernste Konsequenzen. Nach Angaben der Polizei können das Vortäuschen einer Straftat und der Missbrauch von Notrufen mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden. Zudem könnten Kosten für den umfangreichen Einsatz geltend gemacht werden.
Neben der Polizei waren Einsatzkräfte aus ganz Oberfranken sowie Spezialkräfte aus Mittelfranken im Einsatz. Auch Feuerwehr, Rettungsdienst und THW unterstützten mit mehr als 100 Helfern.
Artikel vom 8. Juni, 13 Uhr: Polizei durchsucht Schulgebäude
Die Polizei reagierte umgehend und entsandte zahlreiche Einsatzkräfte zum Schulgelände. Unterstützt wurden die Beamten von Kräften umliegender Dienststellen. Auch Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz und brachten weitere Einsatzkräfte an den Ort des Geschehens.
Die Beamten begannen damit, den Gebäudekomplex systematisch zu durchsuchen. Nach Angaben der Polizei gab es dabei keine Hinweise auf Verletzte oder eine tatsächliche Gewalttat.
Schüler werden betreut
Während des Einsatzes blieben die Schülerinnen und Schüler, die regulär Unterricht hatten, in ihren Klassenzimmern und wurden dort von Lehrkräften betreut. Weitere Schüler, die sich zu Beginn des Einsatzes im Schulgebäude bewegten, wurden zu einem Sammelplatz im Freien gebracht.
Für Eltern und andere Sorgeberechtigte richteten die Behörden eine Anlaufstelle in der Mozartstraße ein. Diese befindet sich in der dortigen Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik.
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Polizei gibt vorläufig Entwarnung
Auch gegen 12:10 Uhr lagen der Polizei keine Erkenntnisse über Verletzte oder eine tatsächlich stattgefundene Gewalttat vor. Die Einsatzmaßnahmen und Ermittlungen dauerten zu diesem Zeitpunkt jedoch noch an.
Hinweise zur Anfahrt für Eltern
Um die Verkehrssituation in der Ossecker Straße, der Mozartstraße sowie der August-Mohl-Straße zu entlasten, werden anfahrende Eltern gebeten, ab sofort zur neuen Sammelstelle an der Freiheitshalle (Kulmbacher Straße 4) in Hof zu fahren.
Schüler werden aktuell durch Polizisten aus dem Gebäude begleitet, anschließend mit bereitgestellten Bussen zur Freiheitshalle gebracht und dort durch Kräfte des Rettungsdienstes, der Stadt Hof sowie der polizeilichen Betreuungsgruppe versorgt.
Zudem ist durch die Stadt Hof für die Eltern der Kinder ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Tel.-Nr. 09281/8151460 erreichbar.













Menschen mit Transparenten beim CSD 2025 in Bayreuth. @Dirk Ellmer
Neuer Spieler bei Medikamente per Klick: Basketballer Simon Hildebrandt wechselt nach Bayreuth ©Ayesha Badiola