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Probefahrt in Bayreuth endet nach 20 Metern mit Unfall
Eine kurze Probefahrt mit unerwarteten Folgen hat am Freitagnachmittag in Bayreuth für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ein 35-jähriger Mann verlor bereits nach wenigen Metern die Kontrolle über ein Motorrad und prallte gegen ein geparktes Auto. Am Ende standen nicht nur Sachschaden und eine leichte Verletzung, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.
Zusammenstoß nach wenigen Metern
Der 35-jährige kasachische Staatsbürger wollte nach Angaben der Polizei das Motorrad eines Bekannten testen. Doch die Probefahrt dauerte nur etwa 20 Meter. In dieser kurzen Strecke verlor der Mann die Kontrolle über die Maschine und kollidierte mit einem am Straßenrand abgestellten Pkw.
Bei dem Aufprall wurde der Fahrer leicht verletzt. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.
Unfallursache schnell geklärt
Die Ursache für den Unfall konnten die Beamten rasch feststellen. Der Mann besitzt keine gültige Fahrerlaubnis für Motorräder. Entsprechend fehlte ihm die notwendige Erfahrung im Umgang mit der Maschine.
Die Folge: Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
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Auch der Motorradhalter muss mit Konsequenzen rechnen
Nicht nur der Fahrer bekommt juristische Probleme. Auch der Halter des Motorrads muss sich verantworten. Ihm wird vorgeworfen, die Fahrt zugelassen zu haben, obwohl der Mann nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte.
Damit endet eine vermeintlich harmlose Probefahrt in Bayreuth mit zwei Strafanzeigen, einem beschädigten Auto und einem verletzten Fahrer.












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