Bayreuther Tagblatt
Ein alter Schriftzug vom Bayreuther Tagblatt
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Nachrichten aus Bayreuth
    • Nachrichten aus dem Landkreis Bayreuth
    • Nachrichten aus Kulmbach
    • Überregionale Nachrichten
    • Blaulicht
    • Wirtschaft
    • Politik in Stadt und Landkreis Bayreuth
  • Freizeit
    • Ausflüge
    • Bier
    • Essen & Ausgehen
    • Veranstaltungen
    • Shopping
    • Richard-Wagner-Festspiele
    • Faszination Franken
    • Theater
  • Sport
    • BBC Bayreuth / Basketball
    • Bayreuth Tigers / Eishockey
    • SpVgg Bayreuth / Fußball
    • HaSpo Bayreuth / Handball
    • Bayreuther Sportvereine
  • Ratgeber
    • Bauen und Wohnen
      • Wohnen, Einrichten & Lifestyle
      • Haus & Garten
    • Gesund und Fit
      • Sport
      • Wintersport
    • Serien & Kolumnen
      • bt-Lifestyle-Kolumne
      • bt-Immobilien-Kolumne
      • bt-Kultur-Kolumne
      • Hopfen & Malz – die bt-Bier-Kolumne
      • bt-Swutz-Kolumne
      • bt-Reise-Kolumne
      • bt-Technikexperten-Kolumne
      • bt-Metallexperten-Kolumne
      • bt-Finanz-Kolumne
      • Lost Places – Spuren des Umbruchs
      • Expedition Region
      • Gessn werd dahaam!
      • Bayreuth Historisch
        • Die Stadtteile
        • Die Bürgermeister
        • Historisch Allgemein
    • Arbeit & Ausbildung
      • Arbeit & Beruf
      • Ausbildung
      • Universität
    • Auto & Verkehr
    • Bildung, Wissenschaft & Technik
      • Bildung & Wissenschaft
      • Technik
      • Computer & Elektronik
    • Games & Spiele
  • Jobs
  • Firmenforum
  • Werben
  • bt-GastroGuide
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Neue Erkenntnisse nach Kranunfall in BayreuthCafé „April April“ in Bayreuth schließtWeihenstephan Bayreuth: Neueröffnung am 17. Juli

Zuletzt aktualisiert am 26. Juni 2026 | 18:46

Künstler Ottmar Hörl sagt Bayreuth-Installation verärgert ab

von Katharina Müller-Sanke

Es ist ein Bruch mit einer langjährigen Tradition: Der Künstler Ottmar Hörl, dessen Skulpturen-Installationen in den vergangenen Jahren fest zum Bild der Bayreuther Festspiele gehörten, kommt in diesem Jubiläumsjahr nicht nach Bayreuth. Sein Entwurf für eine Installation auf dem Grünen Hügel überzeugte die Bayreuther Festspiele nicht – Hörl reagiert verärgert.

2025: Ottmar Hörl hat vor dem Festspielhaus seine Installation Ludwig II. aufgebaut. @Dirk Ellmer
Ottmar Hörl baut seine Installation auf. © Dirk Ellmer

150 Raben-Skulpturen in Schwarz und Weiß sollten unter dem Titel „Götterdämmerung“ die Rasenfläche am Festspielhaus zur Kunst-Installation machen. Das war die Idee. Doch als wir Künstler Ottmar Hörl anrufen um zu fragen, wie die Vorbereitungen laufen, winkt er ab. „Ich werde dieses Jahr trotz Jubiläumsjahr nicht nach Bayreuth kommen,“ so Hörl. Am fehlenden Konzept lag es nicht.

Hörl gehört zu Bayreuth

Nach Wagner-Figuren, Bildnissen des Hundes Russ und im letzten Jahr auch einer Hommage an Mäzen Ludwig II hatte der Künstler eigentlich durchaus geplant, wieder eine Installation in Bayreuth zu machen. Gerade im Jahr des 150-jährigen Festspieljubiläums. In diesem Jahr sollten es Raben sein. Die Raben sollten die Wiese in einen „lebendigen, kommunikativen Resonanzraum für alle Generationen“ verwandeln. So schreibt es Ottmar Hörl in seinem Exposé.

Raben sind bewusst gewählt

Das Motiv war bewusst gewählt: Raben sind als Leitmotiv im „Ring des Nibelungen“ präsent und spielen am Ende der Oper „Götterdämmerung“ eine zentrale Rolle – dort schickt Brünnhilde die Vögel mit der Botschaft von der Rückgabe des Rings zu Wotan, bevor sie selbst in Siegfrieds Scheiterhaufen reitet.

So hätte das Hörl-Konzept 2026 ausgesehen

Hörl präsentiert in seinem Konzept schwarze und weiße Rabenpaare, bei denen jeweils ein Tier nach oben und eines nach unten blickt. Ergänzt werden sollten die Raben durch eine drei Meter hohe Beethoven-Figur – ebenfalls ein Bezug zu Wagners Biografie.

Warum gibt es dieses Jahr keine Installation?

Nach Hörls Schilderung meldeten sich zwei Mitarbeiter der Festspiele – er nennt den Pressesprecher und eine Assistentin von Katharina Wagner – bei ihm und begründeten die Ablehnung damit, das Publikum würde durch die Installation überfordert. Diese Begründung ärgert den Künstler sehr.

„Man kann dem Publikum schon etwas zutrauen. Es ärgert mich, dass man die Leute für zu blöd hält.“ — Ottmar Hörl

Hörl betont im Gespräch, er gehöre nicht zur „Sorte beleidigter Künstler“. Doch wie man in Bayreuth, vom Grünen Hügel bis zum Kulturamt, mit ihm umgegangen sei, gebe ihm zu denken. Er lasse sich nicht wie einen Dienstboten behandeln und sich vorschreiben, was er abzuliefern habe – zumal er das Projekt vollständig selbst finanziert hätte. Ihm gehe es vor allem um Wertschätzung. „Die Bayreuther sind fantastisch, nur die Administrative sind Schläfer“, betont er. Aus anderen Städten sei er einen anderen Umgang gewohnt.

Bayreuther Festspiele GmbH: keine formale Ablehnung

Auf Anfrage des Bayreuther Tagblatts äußerte sich Hubertus Herrmann, Pressesprecher der Bayreuther Festspiele GmbH, schriftlich zu dem Vorgang. Demnach sei der diesjährige Entwurf der Figuren intern im Rahmen der üblichen Abstimmungen besprochen worden. Mit dem Künstler selbst habe er, Herrmann, in dieser Angelegenheit keinen direkten Kontakt gehabt.

Eine formale Ablehnung liege nicht vor, so Herrmann. Im Zuge der internen Abstimmungen sei jedoch die Einschätzung entstanden, dass der diesjährige Entwurf „in seiner aktuellen Ausarbeitung nicht in allen Punkten die gewünschte Wirkung entfaltet“, weshalb man sich alternative oder weiterführende Ansätze gewünscht habe. Diese seien von Hörl jedoch nicht weiterverfolgt worden.

Die Raben als Exponat gibt es bei Hörl schon seit vielen Jahren. Deshalb habe man sich für die Jubiläumssaison eine Alternative gewünscht – worauf Hörl jedoch nicht eingegangen sei. Ausdrücklich betont der Pressesprecher aber: Es hätte Hörl freigestanden, die Raben dennoch auszustellen. Das streitet Hörl auch nicht ab. Er hätte sich ein Signal gewünscht – von der Stadt oder von Seiten der Festspielen, dass er und seine Kunst in Bayreuth erwünscht sind.

Was sagt Hörl zum Verhältnis von Kunst und Publikum?

Für Hörl gehören Irritationen zur Kunst dazu. Kultur sei facettenreich und vielfältig: Eine durchdachte Erholungskonzeption sei ihm dabei immer wichtig gewesen.

„Die Abwechslung ist das Grundkonzept von Kultur. Die Leute sind ein bis zwei Stunden in der Oper gefangen und werden dann vor dem Opernhaus mit etwas ganz anderem konfrontiert.“ — Ottmar Hörl

Hörl bedauert es, nicht nach Bayreuth zu kommen. Nachdem seine Kunst in den Anfängen seines Schaffens in der Stadt noch für Irritationen gesorgt hatte, ist sie in den letzten Jahren zum festen Teil des Stadtbildes geworden. „Ich bin von der Bayreuther Bevölkerung immer gut behandelt worden. Daran ist es nie gescheitert.“

Festspiele: Kunst im öffentlichen Raum als Bereicherung

Hier sind sich die Konfliktparteien einig: Kunst im öffentlichen Raum könne eine wertvolle Ergänzung des Festivalprogramms sein, heißt es vom Grünen Hügel. Pressesprecher Hubertus Herrmann erklärt dazu, Kunst im öffentlichen Raum bzw. außerhalb des Festspielhauses könne aus Sicht der Festspiele eine wertvolle Ergänzung darstellen, da sie zusätzliche Perspektiven eröffne, neue Zugänge ermögliche und den künstlerischen Diskurs rund um die Festspiele sinnvoll erweitern könne.

Unser Versprechen

News sind für alle da.

Das ist unsere Überzeugung. Deshalb sind alle Artikel und Videos beim Bayreuther Tagblatt kostenlos für alle zugänglich. Du willst unsere Arbeit unterstützen? Dann freuen wir uns über eine Bewertung oder eine Spende.

Schreibe eine Bewertung

Schick uns eine Spende

Danke, dass du lokalen Journalismus unterstützt.

Häufige Fragen

Warum kommt Ottmar Hörl in diesem Jahr nicht nach Bayreuth?

Sein Konzept für eine Kunstinstallation zum 150-jährigen Festspielhaus-Jubiläum wurde von der Festspielleitung abgelehnt.

Was sah Hörls geplante Installation vor?

150 schwarze und weiße Raben-Skulpturen unter dem Titel „Götterdämmerung“ auf der Rasenfläche am Festspielhaus, ergänzt durch eine drei Meter hohe Beethoven-Figur.

Wie begründete die Festspielleitung die Ablehnung?

Nach Hörls Angaben hieß es, das Publikum würde durch die Installation überfordert.

Wie reagiert Hörl auf die Ablehnung?

Er kritisiert den Umgang der Festspiele mit ihm, betont aber, kein „beleidigter Künstler“ zu sein. Ihm gehe es vor allem um Wertschätzung für seine Arbeit.

  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • X-twitter X-twitter Teilen auf X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Linkedin Linkedin Teilen auf LinkedIn
  • Mail Mail Per E-Mail teilen


Direkter Kontakt:

Bayreuther Tagblatt
Tunnelstraße 15
95448 Bayreuth

Die Redaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 45
E-Mail: redaktion@bayreuther-tagblatt.de

Das Kunden- & Verkaufsmanagement
Telefon: +49 921 / 99 00 99 47
E-Mail:verkauf@bayreuther-tagblatt.de

Die Magazinredaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 48
E-Mail: magazin@bayreuther-tagblatt.de

Die Webseite des Bayreuther Tagblatt Schreiben Sie ein Email an das Bayreuther Tagblatt Hier finden Sie das Bayreuther Tagblatt bei LinkedIn

Der Facebook-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Instagram-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Tiktok-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der X-Kanal des Bayreuther Tagblatt

Der Whatsapp-Kanal des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den Newsletter des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den RSS-Feed des Bayreuther Tagblatt

Unser bt-Newsletter

bt-Newsletter bestellen

bt-Newsletter abbestellen

Über uns:
  • Entstehung des bt
  • Das bt-Team
  • Das inhaltliche bt-Konzept
  • Das Bayreuther Tagblatt ist „Unternehmen der Zukunft“
  • Hohe Auszeichnung für das bt: „Arbeitgeber der Zukunft“
  • Bayreuther Tagblatt gewinnt renommierten Service-Preis
10 Gründe, warum Werbung beim bt Print und Radio schlägt:
bt Logo vor Zeitung und Radio ©erstellt mit KI
So viel Reichweite hat das bt:Das sind unsere bt-Kanäle ©bt
So macht das bt Sie sichtbar:
Leuchtturm-Marketing mit dem bt:
Leuchtturm-Marketing in Bayreuth mit dem Bayreuther Tagblatt
Unsere Partner:
Hier geht es zu Oberfranken Offensiv e.V.Hier geht es zu www.electricpulse.dewagnermuseum.debayerische-medienakademien.de
© Copyright - 2020 Bayreuther Tagblatt
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu X
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Wir über uns
Link to: Brückenbau bei Gefrees liegt im Zeitplan – trotz Kabeldiebstahl Link to: Brückenbau bei Gefrees liegt im Zeitplan – trotz Kabeldiebstahl Brückenbau bei Gefrees liegt im Zeitplan – trotz KabeldiebstahlSymbolbild: AdobeStock / Jürgen FälchleSymbolbild: AdobeStock / Jürgen Fälchle Link to: „Kostet uns keinen Cent“: Kreistag beschließt Innovationslabor in Pegnitz Link to: „Kostet uns keinen Cent“: Kreistag beschließt Innovationslabor in Pegnitz im alten Bahnhof Pegnitz soll das Lab einziehen. ©Rathaus PegnitzIm alten Bahnhof Pegnitz soll das Lab einziehen. ©Rathaus Pegnitz„Kostet uns keinen Cent“: Kreistag beschließt Innovationslabor...
Nach oben scrollen
Barrierefreiheits-Anpassungen

Unterstützt von OneTap

Wie lange möchten Sie die Barrierefreiheits-Symbolleiste ausblenden?
Symbolleiste-Ausblenddauer
Wählen Sie Ihr Barrierefreiheitsprofil
Sehbehinderten-Modus
Verbessert die visuellen Elemente der Website
Anfallssicheres Profil
Entfernt Blitze und reduziert Farben
ADHD-freundlicher Modus
Fokussiertes Browsing, ablenkungsfrei
Blinden-Modus
Reduziert Ablenkungen, verbessert den Fokus
Epilepsie-sicherer Modus
Dämpft Farben und stoppt Blinken
Inhaltsmodule
Schriftgröße

Standard

Zeilenhöhe

Standard

Farbmodule
Orientierungsmodule