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Raser in Bayreuth gestoppt: 20-Jähriger mit über 145 km/h unterwegs
Am Wochenende kam es in Bayreuth zu einem spektakulären Polizeieinsatz: Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt stoppten einen 20-jährigen Autofahrer, der mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet raste.
Mit über 120 km/h durch die Hindenburgstraße
Der Pkw fiel den Polizeibeamten auf, als er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Hindenburgstraße in Richtung stadtauswärts befuhr. Bei der anschließenden Verfolgung erreichte der Streifenwagen eine Geschwindigkeit von mehr als 120 km/h, um den Fahrer einzuholen.
Erneute Beschleunigung auf über 145 km/h
An einer roten Ampel musste der 20-Jährige zunächst verkehrsbedingt anhalten. Als die Ampel auf Grün sprang, beschleunigte er jedoch sofort wieder – diesmal auf über 145 km/h. In einer Rechtskurve geriet er dabei kurzfristig sogar auf die Gegenfahrbahn, ehe die Polizei den Wagen schließlich stoppen konnte.
Ermittlungsverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens
Der Fahrer, ein junger Mann aus Bayreuth, wurde kontrolliert. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ein. Glücklicherweise kam es zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Konsequenzen für den 20-Jährigen
Dem Raser drohen nun erhebliche Konsequenzen: Neben einem hohen Bußgeld und Punkten in Flensburg steht auch der mögliche Entzug der Fahrerlaubnis im Raum. Besonders schwer wiegt der Tatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens nach § 315d StGB, der im schlimmsten Fall mit Freiheitsstrafe geahndet werden kann.











Karte Umleitung Krumme Fohre @staatliches Bauamt
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