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Regionalbad Bischofsgrün: Ein neues Aushängeschild für den Tourismus in Oberfranken
Sieben Jahre lang war das Freibad in Bischofsgrün geschlossen. Jetzt ist es zurück. Am Sonntag, den 26. Juli, feierte die Gemeinde die offizielle Eröffnung des neuen Regionalbads. Zahlreiche Gäste, engagierte Bürger und hochrangige Politiker kamen zusammen. Sie feierten ein Projekt, das für viele lange unmöglich schien.
2019 musste das Freibad wegen dringendem Sanierungsbedarf schließen. Danach dauerte es sieben Jahre, bis die Türen wieder aufgingen. Am 17. Juli öffnete das sanierte Bad zunächst für Gäste. Etwas mehr als eine Woche später folgte dann die große, offizielle Feier am 26. Juli.
Der Weg dorthin war nicht einfach. Ein Förderverein musste erst gegründet werden. Fördergelder mussten organisiert werden. Viele Menschen packten mit an – am Ende hat sich die Ausdauer gelohnt.
Mit der angekündigten Hitze in dieser Woche ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, das Freibad selbst auszuprobieren. Achtung: Am 28. Juli bleibt das Bad wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Ab Mittwoch, 29. Juli, ist es wieder für Badegäste geöffnet.
Prominente Gäste zeigen: Das Projekt hat Gewicht
Bei der Feier waren viele bekannte Namen aus Politik und Verwaltung dabei. Darunter Bundestagsabgeordnete Anette Kramme, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Staatssekretär Martin Schöffel. Auch Landrat Florian Wiedemann, die Bischofsgrüner Bürgermeister Michael Schreier, Jens Stenglein und Dieter Winkler sowie Bundestagsabgeordnete Silke Launert nahmen teil.
„Das zeigt auch die Wichtigkeit, wie wichtig dieses Projekt war, dass man das umsetzen konnte“, sagt Wilhelm Zapf von der Kur- und Tourist-Information Bischofsgrün.
Für Zapf ist das ein klares Signal: Ohne diesen politischen Rückhalt wäre das Projekt kaum zu stemmen gewesen.
„Jeder will ein bisschen Bischofsgrün sein“, sagte Martin Schöffel bei der feierlichen Eröffnung.
Neue Technik fürs Bad: Wärmepumpe und eigener Solarstrom
Auch technisch hat sich viel getan. Das Badewasser wird künftig über eine Wärmepumpe beheizt. Den dafür nötigen Strom liefert eine eigene Photovoltaikanlage. Damit setzt die Gemeinde auf eine nachhaltige und moderne Lösung.
Die Becken selbst bleiben in ihrer Zahl unverändert. Kinderbecken, Nichtschwimmerbecken, Schwimmerbecken und Sprungbecken gibt es weiterhin, allerdings leicht versetzt zur alten Anordnung. Eine Änderung gibt es beim Sprungturm: Der bisherige Fünf-Meter-Turm weicht einem neuen Drei-Meter-Turm.
Schon gelese? Das Freibad Bischofsgrün ist endlich eröffnet. Und es gibt sogar einen Kiosk.
Ein Aushängeschild für den Tourismus in Oberfranken
Für Wilhelm Zapf ist klar: Das neue Bad ist mehr als ein Freibad für die Einheimischen.
„Das ist ein touristisches Aushängeschild für die ganze Region. Es ist ein beheiztes Freibad, das höchstgelegene in ganz Oberfranken und liegt in heilklimatischer Luft.“ – Wilhelm Zapf
Gemeinsam geschafft: Ein echtes Gemeinschaftswerk
Ohne den Einsatz vieler Menschen wäre das Projekt so nicht möglich gewesen.
„Das Regionalbad Bischofsgrün ist weit mehr als ein Schwimmbad, es ist ein echtes Gemeinschaftswerk. Dieses großartige Projekt konnte nur verwirklicht werden, weil viele Rädchen perfekt ineinandergegriffen haben und zahlreiche Menschen mit großem Engagement an einem Strang gezogen haben“, erklärt Zapf.
Der Förderverein, die Wasserwacht, die Fördermittelgeber und der Gemeinderat um Bürgermeister Michael Schreier haben zusammengearbeitet. Auch der BLSV unterstützte das Vorhaben finanziell.
Eine besonders großzügige Spende kam von Burkhardt Schult aus Hamburg. Sie sichert die Betriebskosten des Bades für die kommenden Jahre. Der Kontakt kam über die GSG-9-Kameradschaft zustande, vermittelt durch Paul Ammon und Stefan Unglaub.
Das Regionalbad Bischofsgrün steht für Ausdauer, Zusammenhalt und den Willen, gemeinsam etwas zu bewegen. Für die Gemeinde ist es ein Ort der Erholung. Für Oberfranken ist es ein touristisches Highlight. Das Bad hat bis in den September geöffnet.













Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel (Mitte) hat sich mit seinen beiden Stellvertretern, 2. Bürgermeister Stefan Schuh (links) und 3. Bürgermeister Thomas Bauske (rechts) auf eine grundsätzliche Aufgabenverteilung verständigt. ©Stadt Bayreuth
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