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Schnee-Chaos in der Fränkischen Schweiz: Fünf Unfälle und ein schwer Verletzter
Der Wintereinbruch hat die Region Pegnitz und Pottenstein am Wochenende eiskalt erwischt. Was als romantisches Schneegestöber begann, endete für viele Autofahrer im Graben, an Hauswänden oder im Krankenhaus. Besonders heftig krachte es auf der B85 im Veldensteiner Forst – dort forderte die Glätte ein schwerverletztes Opfer und hinterließ ein Trümmerfeld.
Schwerer Crash auf der B85: Dodge Challenger gerät außer Kontrolle
Es war der heftigste Unfall einer ganzen Serie: Ein 27-jähriger US-Soldat unterschätzte offenbar die Schneeglätte auf der Bundesstraße 85 zwischen Pegnitz und Auerbach. Sein PS-starker Dodge geriet ins Schleudern und wurde zum unkontrollierbaren Geschoss. Der Wagen knallte frontal in den Gegenverkehr.
Zwei weitere Fahrzeuge – ein BMW mit drei jungen Leuten und ein Seat mit zwei Insassen – konnten nicht mehr ausweichen und krachten in die Unfallstelle. Trümmerteile flogen meterweit über die Fahrbahn und beschädigten zwei zusätzliche Autos. Während die anderen Beteiligten mit leichten Verletzungen und einem riesigen Schrecken davonkamen, traf es den Mann im Dodge hart. Er musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Die B85 blieb für die Bergungsarbeiten zweieinhalb Stunden komplett dicht.
Feuerwehreinsatz im Veldensteiner Forst und bei Plech
Nur unweit entfernt, auf der Kreisstraße zwischen Plech und Pegnitz, rutschte das nächste Fahrzeug von der Piste. Eine 35-jährige Fahrerin verlor in einer Linkskurve die Haftung und landete im Gebüsch. Die Feuerwehren aus der Umgebung mussten die Kreisstraße absperren, während die Frau leicht verletzt gerettet wurde. Hier wird der Sachschaden auf rund 10.000 Euro geschätzt – die Ursache laut Polizei: nicht angepasste Geschwindigkeit bei Winterwetter.
Von der Hauswand bis zur Leitplanke: Die Unfallserie im Überblick
Nicht nur im Veldensteiner Forst, auch im Rest der Region rutschte es gewaltig. Die Polizei meldet weitere Einsätze quasi im Minutentakt:
- Leups: Ein 31-Jähriger prallte mit seinem Wagen gegen eine Hauswand. Das Ergebnis: 20.000 Euro Schaden.
- Pottenstein: Selbst schwere Technik hilft nicht immer gegen Eis. Ein Traktorfahrer verlor die Kontrolle und demolierte die Leitplanke (8.000 Euro Schaden).
- Waischenfeld: Eine junge Fahrerin (25) rutschte mit ihrem Wagen in den Graben. Sie kam mit dem Schrecken und einem Blechschaden von 1.000 Euro davon.
Gesamtschaden
Insgesamt summiert sich der Sachschaden dieses Winter-Wochenendes auf über 90.000 Euro. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Auch wenn der Räumdienst unterwegs ist, bleibt die Fahrbahn oft spiegelglatt. Wer am Steuer sitzt, sollte den Fuß vom Gas nehmen, damit die Fahrt nicht im Graben endet.











Polizeiauto Symbolbild © stock.adobe | Frank
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