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Schulklasse strandet mit Reisebus auf der A9 bei Marktschorgast
Eine Schülergruppe aus dem polnischen Großraum Posen hat in der Nacht auf Freitag auf der A9 bei Marktschorgast eine ungeplante Zwangspause eingelegt. Nach einem technischen Defekt an ihrem Reisebus mussten 52 Jugendliche und ihre Lehrkräfte stundenlang auf Hilfe warten.
Technischer Defekt legt Reisebus lahm
Der Reisebus war mit 52 Schülerinnen und Schülern im Alter von 17 bis 18 Jahren sowie mehreren Lehrkräften auf dem Weg in Richtung Berlin unterwegs. Auf der A9 bei Marktschorgast kam es jedoch zu einem technischen Defekt, der die Weiterfahrt unmöglich machte.
Durch den Schaden verlor das Fahrzeug eine erhebliche Menge Diesel. Bevor der Bus schließlich auf dem Standstreifen zum Stillstand kam, zog er dort eine rund zwei Kilometer lange Dieselspur.
Großeinsatz für Feuerwehr und Autobahnmeisterei
Die alarmierte Streife der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth forderte über die Integrierte Leitstelle Unterstützung an. Daraufhin rückten die Feuerwehren aus Himmelkron, Lanzendorf, Marktschorgast und Neuenmarkt sowie die Autobahnmeisterei Münchberg aus.
Ihre Aufgabe: die Unfallstelle absichern und die verschmutzte Fahrbahn reinigen. Während der Reinigungsarbeiten mussten der Standstreifen und die rechte Fahrspur in Richtung Berlin gesperrt werden.
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Ersatzteile mussten aus Polen geliefert werden
Parallel dazu organisierte die polnische Busfirma einen technischen Servicedienstleister aus Bayreuth. Vor Ort wurde versucht, den Schaden zu beheben. Allerdings waren die benötigten Ersatzteile nicht verfügbar.
Die schnellste Lösung war deshalb eine Lieferung der erforderlichen Teile direkt aus Polen. Diese nahm jedoch mehrere Stunden in Anspruch.
Feuerwehr bringt Schüler in Sicherheit
Damit die Jugendlichen die Wartezeit nicht auf dem Standstreifen verbringen mussten, reagierten die Einsatzkräfte schnell. Die Feuerwehr stellte mehrere Fahrzeuge bereit und transportierte die Schülerinnen und Schüler samt Gepäck in kleinen Gruppen zum nahegelegenen Autohof.
Auch der defekte Reisebus wurde wenig später dorthin abgeschleppt. Dort konnten die Reisenden sicher auf die Ankunft der Ersatzteile warten.
Das Beste draus gemacht
Als eine Polizeistreife den Autohof einige Stunden später erneut kontrollierte, zeigte sich ein entspanntes Bild. Die Jugendlichen hatten die ungeplante Pause offenbar gut genutzt und spielten laut Polizei ausgelassen Volleyball auf einem angrenzenden leeren Parkplatzgelände.
FAQ
Warum blieb der Reisebus auf der A9 liegen?
Ein technischer Defekt führte dazu, dass der Bus Diesel verlor und auf dem Standstreifen liegen blieb.
Wie viele Personen waren betroffen?
An Bord befanden sich 52 Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Posen sowie mehrere Lehrkräfte.
Wo wurden die Reisenden während der Reparatur untergebracht?
Die Feuerwehr brachte die Gruppe mit mehreren Fahrzeugen zu einem nahegelegenen Autohof, wo sie sicher warten konnte.












Insgesamt wurden rund 5.000 Liter Löschwasser eingesetzt. © Feuerwehr Bayreuth
Straßensperrung / Braustelle Symbolbild: Pixabay