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Schwerer Lkw-Unfall auf der A72: Vollsperrung nach Kollision im Schneetreiben
Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen hat in der Nacht zum Montag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 72 bei Hof geführt. Die Fahrbahn in Richtung der A9 musste zwischen den Anschlussstellen Hof-Töpen und Hof-Nord aufgrund der Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden.
Kollision auf schneeglatter Fahrbahn
Nach Angaben der Polizei löste die winterliche Witterung das Unglück aus. Ein mit Leergut beladener Lastwagen geriet auf der schneeglatten Fahrbahn ins Rutschen. Der 57-jährige Kraftfahrer hinterm Steuer geriet mit seinem 40-Tonner auf schneebedeckter Fahrbahn ins Rutschen. Nach mehreren Kollisionen mit den Leitplanken stellte sich der Sattelzug quer.
Ein unmittelbar nachfolgender Lkw-Fahrer konnte auf der spiegelglatten Strecke nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in das verunfallte Fahrzeug.
Sachschaden und Verletzungen
Beide Kraftfahrer wurden beim Zusammenstoß verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Seit zwölf Uhr mittags läuft der Verkehr in diesem Bereich wieder ohne Behinderung.
Winterdienst im Dauereinsatz
Während die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle andauerten, war der Winterdienst im Dauereinsatz, um der anhaltenden Glätte Herr zu werden. Zur genauen Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei unmittelbar nach dem Vorfall noch keine Angaben machen. Die Sperrung der Richtungsfahrbahn sorgte bis in den Vormittag hinein für Verzögerungen im Fernverkehr.
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weiterer Verkehrsunfall Richtung Bayreuth
Um kurz nach sieben Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall, nun auf der A9 kurz nach Hof/West in südlicher Richtung.
Ein bislang unbekannter Sattelzug scherte nach einem Überholmanöver vor dem 40-Tonner eines 73-jährigen Fahrers aus Niedersachsen ein, bremste ab und kam ins Schlingern. Der Niedersachse bremste ebenfalls ab, rutschte nach rechts und walzte die Leitplanke nieder. Sein mit 22 Tonnen Leergut beladene Anhänger kippte nach links um und blockierten den rechten und mittleren Fahrstreifen. Es baute sich schnell ein mehrere Kilometer langer Stau auf, obwohl der Verkehr an der Unfallstelle noch über den linken Fahrstreifen vorbei geleitet werden konnte.
Verkehrsstörung
Aufgrund des auf der Seite liegenden Sattelaufliegers und dessen havarierter Ladung gestalten sich die Aufräumungs- und Bergungsarbeiten als langwierig. Der Verkehr auf der A9 in Richtung Süden wird im Bereich der Unfallstelle in diesem Zusammenhang immer wieder komplett gesperrt. Der geschädigte Berufskraftfahrer wurde glücklicherweise nicht verletzt. Den Sachschaden beziffern die Polizisten indes auf rund 120.000 Euro.











Auch Richard Wagner könnte bald wieder Schnee abbekommen. Archivbild: Neele Boderius
Symbolfoto: Pixabay