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Silvesternacht im Landkreis Bayreuth: Acht Feuerwehreinsätze
In der Silvesternacht im Landkreis Bayreuth wurden die örtlichen Feuerwehren zu insgesamt acht Brandeinsätzen alarmiert. Sämtliche Einsätze standen im Zusammenhang mit Silvesterfeuerwerk. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte verlief die Nacht trotz der Häufung an Alarmierungen insgesamt glimpflich: Es gab keine Verletzten.
Heckenbrand in Hummeltal
Gegen 00:22 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Hummeltal zu einem Heckenbrand aus. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einer Gartenhütte und einem Wohnhaus wurde nach einem weiteren Notruf bei der Integrierten Leitstelle vorsorglich das Alarmstichwort erhöht. Ein Übergreifen der Flammen konnte jedoch verhindert werden. Die zusätzlich alarmierten Feuerwehren Mistelbach, Mistelgau und Schnabelwaid konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und zu ihren Standorten zurückkehren.
starke Verrauchung in Seybothenreuth
Um 00:45 Uhr wurden die Feuerwehren Seybothenreuth, Lehen und Kirchenlaibach zu einem gemeldeten Garagenbrand alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung fest. Offene Flammen waren nicht mehr vorhanden. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde die Garage auf mögliche Glutnester kontrolliert, um ein Wiederaufflammen auszuschließen.
Weitere Brände in Bronn, Mehlmeisel und im Raum Schreez
Nur wenige Minuten später, um 00:55 Uhr, kam es zu einem weiteren Heckenbrand in Bronn. Zeitgleich war die Feuerwehr Mehlmeisel bei einem Mülltonnenbrand in einem Bushäuschen in der Ortsmitte im Einsatz.
Gegen 01:10 Uhr wurden die Feuerwehren Schreez, Haag, Spänfleck, Schnabelwaid sowie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bayreuth zu einem vermeintlichen Garagenbrand alarmiert. Auch hier stellte sich vor Ort heraus, dass es sich um einen Heckenbrand handelte. Dieser konnte rasch und kontrolliert gelöscht werden, ohne dass angrenzende Gebäude beschädigt wurden.
Zeitgleich rückten die Feuerwehren Hainbronn und Pegnitz zu mehreren Kleinbränden aus. Als Ursache gelten vermutlich abgebrannte Feuerwerksbatterien.
Was Feuerwehr und Polizei in Bayreuth-Stadt für Einsätze fahren mussten, gibt es hier zu lesen
Feuerwerk ist Ursache
In Haag brannte eine rund acht Meter lange Gartenhecke. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Ein Verursacher ist bislang nicht bekannt.
In Hummeltal konnte nachweislich Feuerwerk als Brandursache festgestellt werden. Dort wurde in unmittelbarer Nähe einer Hecke eine große Feuerwerksbatterie gezündet. Vermutlich durch sogenannte Querschläger geriet die Hecke in Brand. Auch hier beläuft sich der Schaden auf rund 3.000 Euro.
Glätteunfall in Bindlach – hoher Sachschaden, keine Verletzten
Abseits der Brandeinsätze kam es in Bindlach zu einem Verkehrsunfall aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse. Ein Autofahrer verlor trotz Winterbereifung wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in einen Gartenzaun. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 17.000 Euro.
Bilanz der Einsatzkräfte: Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Die Feuerwehren im Landkreis Bayreuth konnten in allen Fällen durch ihr rasches und koordiniertes Handeln ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude oder größere Sachwerte verhindern. Trotz der Vielzahl an Einsätzen endete die Silvesternacht 2025/2026 damit insgesamt ohne Personenschäden im Landkreis – ein Verdienst der schnellen Reaktion aller Beteiligten.











Stockfoto © Pixabay, KI-basiert bearbeitet.
Blick in den Spitalhof: Aufgrund der Bauarbeiten kann der Durchgang zur Maximilianstraße nicht genutzt werden, der Durchgang zur Straße „Am Mühltürlein“ (oben) jedoch schon. @Stadt Bayreuth