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Essen und Trinken

Coffee to go in der Pause – so kommt das Café Roulant aus Bayreuth bei den Festspielgästen an

Wie schlägt sich die Gastronomie am Bayreuther Festspielhaus? Das bt hat nach der ersten Festspielwoche nachgefragt – und zwar beim Café Roulant.

Die Bayreuther Festspiele 2021 sind in vollem Gange. Begleitet werden sie von einem Gastronomiekonzept, das in dieser Form auch Premiere feiert. Wie kommt das Catering rund um Cappuccino, Kaffee und Co. an? Das bt hat nachgefragt – und zwar beim Café Roulant der Lang Genusswelt. So lief die Eröffnung der Festspiele am 25. Juli ab.

Café Roulant bei den Bayreuther Festspielen – so kommt das Konzept zum Kaffee bei den Besuchern an

Bayreuths selbst ernanntes erstes rollendes Café ist vor gut zwei Wochen auf den Grünen Hügel zum Festspielhaus hinaufgerollt. Und da steht es jetzt erst einmal. Das Café Roulant der Lang Genusswelt aus Bayreuth ist Teil der Festspielgastronomie im nicht ganz gewöhnlichen Sommer 2021. In der Lang Genusswelt gibt es vor allem Gebackenes zu kaufen. Zum Geschmack haben die bt-Leser eine klare Meinung.

„Ungefähr zwei Stunden vor Beginn der Aufführungen stehen wir bereit“, sagt Alexandra Zimmer. Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hat sie das Sagen in der Genusswelt Lang. Und damit auch beim Café Roulant. Der Citroen Typ HY, Baujahr 1979 ist die rollende Kaffeebar bei den Festspielen 2021 – und vielleicht so etwas wie der heimliche Star. Zimmer sagt, vor den Opern gehe es immer noch „recht gechillt“ beim Kaffeetrinken zu. „In den einstündigen Pausen während der Opern wird es dafür umso geballter.“

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Vorbereitung und Resonanz – so lief es bisher für das Café Roulant der Genusswelt Lang

Zimmer und ihre Mitstreiter des Grünen Hügel haben dann alle Hände voll zu tun. Aber das Angebot für Kaffeespezialitäten und „ein Stück Frankreich“, so verspricht es die Lang Genusswelt auf ihrer Website, scheint zu stimmen. Auf die Frage, wie die erste Woche Festspiele aus gastronomischer Sicht gewesen sei, muss Zimmer nicht lange überlegen. „Eigentlich gut“, sagt sie prompt. „Das Fahrzeug ist halt toll und für viele Gäste ein echter Hingucker.“

Die Vorbereitungszeit vor den Festspielen sei sehr kurzfristig gewesen, lediglich drei Wochen laut Zimmer. „Wir haben festgestellt, dass längst nicht alle Leute während der Vorführungen etwas Großes essen möchten. Vielleicht einen Kaffee trinken und eine erfrischende Limonen-Tarte.“ Eine Möglichkeit zum Hinsetzen wäre natürlich das Nonplusultra für Zimmer, aber auch ohne Stuhl und Bank sei das Erlebnis bei den Festspielen eine tolle Erfahrung.

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Am 15. August wird eine Veranstaltung zu den Bayreuther Festspielen außerhalb des Festspielhauses stattfinden.

Café Roulant auch in Zukunft bei den Bayreuther Festspielen?

Wenn Zimmer auf die Corona-Umstände und dann auf die bisherige Festspielwoche zurückblickt, freut sie sich. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt sie noch mal. Und auch einer möglichen Zusammenarbeit über die Festspielsaison 2021 hinaus ist sie nicht abgeneigt. „Durchaus eine Option, so wie es bisher gelaufen ist“, sagt sie.

Und das Fahrzeug sei natürlich der Renner bei den Gästen – und wenn es noch so langsam ist. Das Café Roulant sei wohl noch nie so oft fotografiert worden wie zuletzt, schmunzelt sie. Lose Anfragen für das rollende Café habe das Team um Alexandra Zimmer auch schon erhalten. „Ein Besucher vom Ammersee in Oberbayern hat uns angesprochen“, berichtet sie.

Doch das ist aktuell noch Zukunftsmusik. Aktuell spielt die Musik links neben dem Festspielhaus. Und drinnen natürlich auch.

Bereits zum fünften Mal erscheint dieses Jahr Hojotoho – das TAFF-Festspielmagazin mit Wissenswertem zu dem Opernevent schlechthin.

Jürgen Lenkeit

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Jürgen Lenkeit