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SpVgg-Crowdfunding endet: Viel Rückhalt, aber große Lücke
Noch bis zum 27. Juli ist es möglich, sich am Crowdfunding der Spielvereinigung zu beteiligen. Stand 21. Juli hat die SpVgg Bayreuth knapp 130.000 Euro von 500.000 Euro erreicht.
Die SpVgg Bayreuth hat einen wichtigen Schritt zur finanziellen Stabilisierung geschafft: Die offizielle Crowdfunding-Kampagne ist beendet – am 21. Juli zeigt der Zähler auf der Crowdfunding-Seite 127.306 Euro.
Crowdfunding bringt 130.000 Euro ein
„Ich bin zufrieden mit der eingebrachten Summe und sage Danke an alle, die uns unterstützt haben“, so Geschäftsführerin Nicole Kalemba. „Das ist nicht selbstverständlich.“ Aber: Die knapp 130.000 Euro decken die benötigte Summe nicht ab. Ziel der Kampagne waren 500.000 Euro.
Vor allem der Rückhalt aus der Fanszene und von Unterstützern habe dem Verein in schwierigen Phasen enorm geholfen, so Kalemba. „Der Zuspruch, die positiven Worte, die finanzielle Unterstützung und die anhaltende Ermutigung von außen haben spürbar Kraft gegeben“, sagt Kalemba. „Das zeigt, dass viele Menschen hinter uns stehen.“
Nachfrist läuft noch bis 27. Juli
Auch wenn das Crowdfunding offiziell abgeschlossen ist, gibt es noch eine letzte Gelegenheit, sich zu beteiligen: Die Plattform Crowdtransfer lässt Einzahlungen noch bis zum 27. Juli zu. Erst dann wird das Projekt endgültig geschlossen.
Kalemba führt unterdessen weiter intensive Gespräche, um den Verein auf finanziell sichere Beine zu stellen. „Ich bin zuversichtlich, dass einige davon in den nächsten Tagen finalisiert werden können. Es braucht weiterhin etwas Geduld – und ich bitte alle, diese zu haben“, so die Geschäftsführerin.
Kalemba betont Herausforderungen
Seit mehr als einem Jahr arbeitet Nicole Kalemba daran, die SpVgg Bayreuth zu stabilisieren.
„Natürlich würde ich mir eine schnellere Lösung wünschen“, so Kalemba. „Auch ich bin müde – seit über einem Jahr, und besonders seit Februar – kämpfe ich darum, den Verein zu erhalten und Lücken zu schließen. Es war und ist kein einfacher Weg.“ Auch auf Gesellschafterebene sei in kritischen Momenten Hilfe gekommen, so Kalemba „Viele Gesellschafter haben finanziell unterstützt – es ist wichtig, das anzuerkennen.“
Trotz aller Herausforderungen zeigt sich Kalemba kämpferisch: „Die SpVgg Bayreuth hat enorm viel Potenzial und das darf nicht aufgegeben werden. Ich arbeite entschlossen weiter und hoffe, viele Gleichgesinnte für unseren Weg zu gewinnen.“












Symbolbild: Pixabay
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