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Umwelt

Stadt Bayreuth appelliert: Motoren im Stand nicht unnötig laufen lassen

Mit Beginn der kalten Jahreszeit erinnert die Stadt Bayreuth Autofahrerinnen und Autofahrer daran, ihre Motoren nicht im Stand warmlaufen zu lassen. Neben unnötigen Schadstoffemissionen drohen bei Verstößen auch Bußgelder.

Appell der Stadt Bayreuth zum Umweltschutz

Die Stadtverwaltung Bayreuth ruft dazu auf, Motoren von Fahrzeugen und anderen Maschinen nicht unnötig im Leerlauf laufen zu lassen. Besonders in den Wintermonaten sei dies ein häufiges Problem, wenn Autofahrer ihre Fahrzeuge morgens nach Frostperioden aufwärmen oder während des Be- und Entladens den Motor eingeschaltet lassen.

Laut Stadtverwaltung verursacht dieses Verhalten unnötige Lärm- und Abgasbelastungen, die sowohl die Umwelt als auch die Anwohnerinnen und Anwohner beeinträchtigen.

Schadstoffe durch unvollständige Verbrennung

Das Warmlaufenlassen von Motoren führt zu einer unvollständigen Verbrennung des Kraftstoffs, wodurch große Mengen Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe in die Luft gelangen. Diese Schadstoffe können die Gesundheit beeinträchtigen und tragen zur Luftverschmutzung bei.

Zudem weist die Stadt darauf hin, dass Katalysatoren in Fahrzeugen direkt nach dem Kaltstart noch nicht wirksam sind, da sie erst bei Erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur Schadstoffe abbauen können.

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Lärmbelästigung und Bußgelder

Neben den Umweltschäden verursacht das unnötige Laufenlassen von Motoren auch vermeidbaren Lärm, der besonders in Wohngebieten störend wirkt. Nach Angaben der Stadtverwaltung stellt dieses Verhalten zudem eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Autofahrerinnen und Autofahrer werden daher gebeten, ihre Fahrzeuge erst unmittelbar vor Fahrtantritt zu starten und auf das Warmlaufenlassen zu verzichten – ein einfacher Beitrag zum Umwelt- und Lärmschutz in Bayreuth.