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Stadt Bayreuth muss nicht zahlen: Festspielhaus kann saniert werden
Die Stadt Bayreuth kann der Sanierung des Bayreuther Festspielhauses entspannt entgegensehen: Der Stadtsäckel wird nicht belastet.
Die anstehende 170 Millionen Euro teure Sanierung des Bayreuther Festspielhauses wird von Bund und Freistaat jeweils zur Hälfte getragen. Im Kulturausschuss am 8.7.2024 ist diese Nachricht mit großer Freude aufgenommen worden. Schon gewusst? Das Festspiel-Open Air wird auch in diesem Jahr stattfinden.
Stadträte loben Verhandlungsgeschick
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und Kulturreferent Benedikt Stegmayer wurden von mehreren Seiten gelobt. Bei der zurückliegenden kleineren Sanierung hatten sich die Gesellschafter der Bayreuther Festsspiele anteilig entsprechend der jeweiligen Gesellschafteranteile beteiligen müssen. Das bedeutete für Bayreuth 13 Prozent.
Bei der nun anstehenden Sanierung ist es offenbar gelungen, den Anteil der Stadt auf Null zu drücken.
Der Haushalt der Stadt wird damit deutlich entlastet. Die Stadt wertet die Kostenübernahme als wichtiges Signal von Bund und Land für die Bayreuther Festspiele.
Stadt muss Verwaltungsvereinbarung unterschreiben
Die Baumaßnahme wird durch die Bayreuther Festspiele GmbH durchgeführt. Da die Stadt Gesellschafterin ist und zudem unbebaute Grundstücke im Umgriff des Festspielhauses der Stadt gehören, muss die Stadt die Verwaltungsvereinbarung zur Sanierung des Festspielhauses ebenfalls unterschreiben. Dazu hat der Kulturausschuss sein Einverständnis gegeben.
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