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Stadtrat will Photovoltaik-Anlagen auf Bayreuther Kirchen: Verwaltung soll Gespräch suchen

Der Bayreuther Stadtrat hat dafür gestimmt, Photovoltaik-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden zu ermöglichen. Er hat dabei auch die Kirchen im Blick.

In Bayreuth könnten auch denkmalgeschützte Gebäude bald Photovoltaik-Anlagen erhalten. Der Hintergrund ist eine geplante Gesetzesänderung in Bayern.

Der Stadtrat hat heute, am 30. November 2022, einen Beschluss dazu gefasst.

Photovoltaik-Anlagen auf Bayreuths Dächern

Die bayerische Regierung will die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden in größerem Maße als bisher ermöglichen. Die Stadtrats-Fraktion der Bayreuther Gemeinschaft hatte vor diesem Hintergrund empfohlen, die Regelung auch in Bayreuth zu lockern. Der Bauausschuss hat sich dem Antrag kürzlich angeschlossen.

Nun hat auch der Bayreuther Stadtrat zugestimmt. Damit hat er die Verwaltung damit beauftragt, „die Anbringung von PV-Anlagen auf ihren denkmalgeschützten Gebäuden unter Berücksichtigung von Statik, Brandschutz, Stadtbild, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Einzelfall zu prüfen“.




Auch Kirchendächer im Blick

Der Beschluss zielt auch auf Bayreuths Kirchendächer. Wörtlich heißt es im Stadtrats-Beschluss: „Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit den Kirchenverwaltungen über eine denkmalverträgliche Anbringung von PV-Anlagen an Kirchengebäuden im Stadtgebiet Bayreuth zu führen, sobald sich die Gesetzeslage geändert hat.“ Im Antrag der Bayreuther Gemeinschaft sind als Beispiele die Stadtkirche und die Schlosskirche genannt.

Bevor Photovoltaik-Anlagen auf die denkmalgeschützten Dächer Bayreuths kommen, muss aber erst der Freistaat die geplante Gesetzesänderung vornehmen.