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Volles Programm bei der Studiobühne: Saisonstart mit „Extrawurst“ und Theatertag
Die Wintersaison 2025/26 der Studiobühne Bayreuth beginnt Mitte Oktober und präsentiert sieben Premieren. Gleich zu Beginn erwartet die Zuschauer eine beliebte Komödie aus der letzten Saison sowie der traditionsreiche offene Theatertag.
Die Studiobühne Bayreuth bietet auch in der Wintersaison 2025/26 ein abwechslungsreiches Programm: Komödien, Kinderstücke, Monologe und innovative Projekte. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf humorvolle, gesellschaftskritische und poetische Inszenierungen freuen.
Schon am 11. Oktober beginnt die Saison in ihrem 45. Jahr mit der Wiederaufnahme der Komödie ‚Extrawurst‘. Am folgenden Tag, dem 12. Oktober, öffnet die Studiobühne ihre Türen zum Theatertag.
Saisonstart am 11. Oktober: „Extrawurst“
Am 11. Oktober 2025 startet die Saison mit der Wiederaufnahme der Komödie „Extrawurst“ von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, unter der Regie von Dorothea Kirschbaum.
Die Handlung dreht sich um eine Mitgliederversammlung eines örtlichen Tennisvereins. Nachdem die Tagesordnung abgearbeitet ist, bleibt Punkt 7, „Sonstiges“. Melanie schlägt die Anschaffung eines zweiten Grills vor, da ihr türkischer Doppelpartner Erol als Muslim kein Schweinefleisch vom gemeinsamen Grill essen darf. Es entwickelt sich eine hitzige Diskussion, die weit über das Thema Wurst hinausgeht – ein humorvolles Stück über Respekt und Zusammenleben.
Offener Theatertag am 12. Oktober
Am 12. Oktober 2025 lädt die Studiobühne Bayreuth zum offenen Theatertag ein. Der Eintritt ist frei und Besucherinnen und Besucher können Theater hautnah erleben.
Wann: Sonntag, 12. Oktober, 15 bis 20 Uhr
Wo: Studiobühne Bayreuth, Röntgenstraße 2, Bayreuth
Programm beim Theatertag
- Kostümverkauf und Flohmarkt von Requisiten und Büchern
- Öffentliche Proben der aktuellen Produktionen
- Kinderaktion: „Wir bauen gemeinsam ein Boot für denn „Eilpostflaschenpostboten“ – das fertige Kunstwerk bleibt bis Jahresende im Foyer
- Führungen mit Blick hinter die Kulissen
- Theaterkeller: Getränke, Kaffee, Kuchen und warme Speisen
16. November: Kinderstück „Käpt’n Bomas Flaschenpost“
Ab dem 16. November 2025 erwartet die jungen Zuschauer das Kinderstück „Käpt’n Bomas Flaschenpost“ von Olaf Bretschneider in der Regie von Werner Hildenbrand.
Auf einer sturmumtosten Leuchtturminsel taucht eine geheimnisvolle Frau namens Scheherazade aus einer Flaschenpost auf. Gemeinsam mit Käpt’n Boma und seiner Tante Tedd spielen sie Scheherazades letzte Erinnerungen nach, die Bilder aus 1001 Nacht heraufbeschwören. Es geht um’s Streiten und Versöhnen, Vorurteile und Verständnis – musikalisch und herzerwärmend für Kinder und Erwachsene.
22. November: „Der große Gatsby“
Ab dem 22. November 2025 führt die Studiobühne Rebekka Kricheldorfs Bühnenstück nach dem Romans „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald auf.
Der arme aber charmante Jay Gatsby landet in der Welt der Reichen und Schönen und verliebt sich in Daisy. Ihm ist klar: ohne Vermögen bleibt sie für ihn unerreichbar. Jay kann Daisy nicht loslassen und verfolgt seinen Traum von der Liebe kompromisslos.
Auch 100 Jahre nach Veröffentlichung des Romans sind seine Themen noch erschreckend aktuell. Die Inszenierung beschäftigt sich mit dem Luxusleben der Reichen und Schönen, mit Geldgier, Machthunger, Rassismus und Betrug – und auch die Träume von gesellschaftlichem Aufstieg und Liebe sind zeitlos.
6. Dezember: Monolog „Event“
Was soll eigentlich das Theater? Damit beschäftigt sich das Einpersonenstück „Event“ von John Clancy unter der Regie von Stefan Schneller. Ab dem 6. Dezember 2025 ist das Stück auf der Studiobühne zu sehen. Oliver Hepp erkundet zusammen mit dem Publikum die Faszination Theater – humorvoll, irritierend und nachdenklich zugleich.
17. Januar: Neues Stück „Wald“
Ab dem 17. Januar 2026 spielt die Studiobühne das Stück „Wald“ von Miriam V. Lesch unter der Regie von Birgit Franz.
Auf A.s Balkon steht eines Morgens ein riesiger Baum. Irgendwie ist keine Behörde zuständig und der Wald breitet sich immer weiter aus… „Wald“ von Miriam Lesch behandelt auf humorvolle Weise die Rückeroberung Europas durch den Wald. Figuren wie Bambi, Cäsar und der römische Chronist Plinius treffen aufeinander, um Themen wie Klimakatastrophe, Flucht und Stadtleben zu verhandeln. Poetische Passagen lassen den Wald selbst zu Wort kommen – ein Perspektivwechsel.
21. Februar: „Die Kleinbürgerhochzeit“
Ab dem 21. Februar 2026 bringt der tschechische Gast-Regisseur Michal Sykora Bertolt Brechts Komödie „Die Kleinbürgerhochzeit“ auf die Bühne.
In Brechts frühem Einakter geht es um das Scheitern einer kleinbürgerlichen Hochzeitsfeier. Von der schwangeren Braut über den eifersüchtigen Bräutigam bis zum nervenden Brautvater – die Inszenierung zeigt humorvoll, wie trotz bestem Bemühen um die kleinbürgerliche Idylle alles auseinanderfällt.
Das ist das Theaterprogramm der Naturbühne Trebgast im Kulturquartier in Bayreuth.
18. April: „Der Ring des Nibelungen“
Mit „Der Ring des Nibelungen“ beschäftigt sich die Studiobühne mit dem 150-jährigen Festspieljubiläum 2026. Das Stück von Necati Öziri wird am 18. April 2026 aufgeführt.
Das Stück stellt sich die Frage, ob Wagners kulturprägender Mythos unsere Gesellschaft mit ihren vielfältigen Perspektiven noch repräsentiert. Das Stück unter der Projektleitung von Stefan Schneller lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Kultur und Geschichte ein.
Eine Übersicht über aktuelle Termine und Tickets gibt es auf der Seite der Studiobühne Bayreuth.












Polizeikontrolle Symbolbild: canva
Rettungshubschrauber. Symbolfoto © Pixabay