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Sturz auf nasser Auffahrt: Junger Motorradfahrer stirbt auf der A73
Ein Sturz auf nasser Fahrbahn hat am Freitagmorgen (2. Oktober 2026) auf der A73 bei Forchheim einem jungen Motorradfahrer das Leben gekostet. Der 24-Jährige aus dem Landkreis Forchheim wollte an der Anschlussstelle Forchheim-Nord auf die Autobahn auffahren. Kurz darauf erfasste ihn ein Auto. Er starb noch an der Unfallstelle.
Tödlicher Motorradunfall auf der A73: Was ist passiert?
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken fuhr der junge Mann gegen 8.30 Uhr an der Anschlussstelle Forchheim-Nord auf die A73 in Richtung Süden auf, also Richtung Erlangen und Nürnberg. Auf der regennassen Fahrbahn stürzte er. Fahrer und Motorrad rutschten danach über die Autobahn. Dort erfasste ein Auto den 24-Jährigen.
Laut einer Polizeisprecherin geschah der Sturz in einer lang gezogenen Kurve der Auffahrt. Der Motorradfahrer kam schließlich schwer verletzt auf der linken Fahrspur zum Liegen.
Reanimation bleibt erfolglos
Rettungsdienst und Notarzt versuchten lange, den jungen Mann wiederzubeleben. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und landete direkt auf der Fahrbahn. Doch alle Bemühungen nützten nichts: Der 24-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Autofahrer, ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg, blieb nach Polizeiangaben unverletzt.
Gutachter soll Unfallursache klären
Die Verkehrspolizei Bamberg ermittelt jetzt, wie es genau zu dem Unfall kam. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat einen Unfallsachverständigen eingeschaltet, der die Beamten bei der Unfallaufnahme unterstützt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.
Für die Unfallaufnahme wurde die A73 im betroffenen Bereich gesperrt. Feuerwehr und Autobahnmeisterei leiteten den Verkehr ab.
Motorradunfälle in Oberfranken: Eine traurige Serie
Der Unfall bei Forchheim reiht sich in eine Reihe tödlicher Motorradunfälle in der Region ein. Erst im August starb ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Kulmbach, als er auf der B 289 bei Marktleugast mehrere Autos überholte und dabei stürzte, wie das Bayreuther Tagblatt berichtete. Im Juli verunglückte ein 39-Jähriger in Hof nach einem missglückten Wheelie tödlich.
Auch im Landkreis Bayreuth gab es in diesem Jahr ein Todesopfer: Ein 24-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kronach starb im April im Krankenhaus, nachdem ihm bei Hummeltal ein abbiegender Autofahrer die Vorfahrt genommen hatte.
Insgesamt starben 2025 auf Oberfrankens Straßen 37 Menschen, im Jahr davor waren es 40. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik des Polizeipräsidiums Oberfranken hervor. Als Faktoren für tödliche Unfallverläufe nennt die Polizei dort unter anderem nicht angepasste Geschwindigkeit und Unachtsamkeit.
Herbst auf zwei Rädern: Nasse Straßen als Gefahr
Gerade jetzt im Herbst werden die Straßen in der Region häufiger nass, dazu kommen Laub und kühlere Temperaturen. Für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer bedeutet das weniger Haftung, vor allem in Kurven und auf Auf- und Abfahrten. Ob die nasse Fahrbahn beim Unfall auf der A73 die entscheidende Rolle spielte, soll nun das Gutachten klären.
Häufige Fragen
Was ist auf der A73 bei Forchheim passiert?
Am Freitagmorgen, 2. Oktober 2026, stürzte ein 24-jähriger Motorradfahrer beim Auffahren an der Anschlussstelle Forchheim-Nord auf nasser Fahrbahn. Er rutschte auf die Autobahn und wurde von einem Auto erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.
Wann genau ereignete sich der Unfall?
Laut Polizei geschah der Unfall gegen 8.30 Uhr in Fahrtrichtung Süden, also Richtung Erlangen und Nürnberg.
Wurde der Autofahrer verletzt?
Nein. Der 42-jährige Autofahrer aus dem Landkreis Bamberg blieb nach Polizeiangaben unverletzt.
Wer ermittelt zur Unfallursache?
Die Verkehrspolizei Bamberg ermittelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg unterstützt ein Unfallsachverständiger die Beamten.
Wie viele Verkehrstote gab es zuletzt in Oberfranken?
Im Jahr 2025 starben laut Polizeipräsidium Oberfranken 37 Menschen bei Verkehrsunfällen in Oberfranken, 2024 waren es 40.












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