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Telefonbetrug in Bayreuth kostet Ehepaar 330.000 Euro
Ein perfider Telefonbetrug in Bayreuth hat ein Seniorenehepaar um rund 330.000 Euro gebracht. Unbekannte Täter kontaktierten das Paar telefonisch und täuschten eine Notlage der Tochter vor. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt nun und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Neue Erkenntnisse nach Zeugenhinweis
Im Fall eines mutmaßlichen Telefonbetrugs zum Nachteil eines Seniorenehepaars in Bayreuth haben sich neue Ermittlungsansätze ergeben. Nach einem öffentlichen Zeugenaufruf meldete sich eine Frau bei der Kriminalpolizei Bayreuth und lieferte wichtige Hinweise zum Ablauf der Tat.
Die Angaben der Zeugin ermöglichen es den Ermittlern, den Zeitpunkt der Geldübergabe genauer zu bestimmen. Demnach soll die Übergabe am Montag, 20. Juli 2026, zwischen 19 Uhr und 20 Uhr im Bereich des Asternwegs stattgefunden haben.
Tochter in Notlage vorgetäuscht
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Bayreuther Senioren auf eine bekannte Betrugsmasche hereingefallen. Die Täter sollen am Telefon eine angebliche Notlage der Tochter vorgetäuscht haben. Dadurch brachten sie das Ehepaar dazu, rund 330.000 Euro an einen Abholer zu übergeben.
Hinweise auf Geldabholer und Fahrzeug
Der Mann, der das Geld entgegengenommen haben soll, führte nach Angaben der Polizei eine grüne Tüte mit sich. Außerdem ergaben die Ermittlungen Hinweise auf ein Fahrzeug, das zur Tatzeit an der Ecke Lange Zeile / Dahlienweg gestanden haben soll.
Zu Farbe und Fabrikat des Autos liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Dennoch hoffen die Ermittler, dass Anwohner oder Passanten das Fahrzeug bemerkt haben und Hinweise dazu geben können.
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So wird der Tatverdächtige beschrieben
Der gesuchte Geldabholer wird als etwa 30 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß und mit kurzen dunkelbraunen Haaren beschrieben. Er soll weder Bart noch Brille getragen haben und sprach laut Polizei hochdeutsch.
Kripo bittet erneut um Zeugenhinweise
Die Kriminalpolizei Bayreuth setzt ihre Ermittlungen fort und sucht weiterhin nach Personen, die am Abend des 20. Juli Beobachtungen gemacht haben. Besonders relevant sind Hinweise aus dem Bereich des Asternwegs, der Ecke Lange Zeile / Asternweg sowie der Ecke Lange Zeile / Dahlienweg.
Wer zwischen 19 Uhr und 20 Uhr verdächtige Personen, das abgestellte Fahrzeug oder andere auffällige Vorgänge bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-0 bei der Kriminalpolizei Bayreuth zu melden.
FAQs
Wie hoch ist der Schaden durch den Telefonbetrug in Bayreuth?
Das betroffene Seniorenehepaar übergab insgesamt rund 330.000 Euro an die Betrüger.
Wie gingen die Täter vor?
Sie riefen an und täuschten eine schwere Erkrankung der Tochter vor, die angeblich dringend Medikamente benötigte.
Wann und wo fand die Geldübergabe statt? Sie geschah zwischen 20. und 27. Juli 2026 in den Abendstunden im Bereich des Asternwegs im Süden von Bayreuth.
Wie sieht der gesuchte Geldabholer aus?
Er ist etwa 30 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß, hat kurze dunkelbraune Haare und spricht hochdeutsch.
Wie können Zeugen Hinweise geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 entgegen.












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Willkommensschild der Villa Johannes bei Warmensteinach ©bt-Redaktion