Unwetter

Tote bei Hochwasser in Bayern: Katastrophenfall im Berchtesgadener Land ausgerufen

Im Berchtesgadener Land wurde der Katastrophenfall ausgerufen: Unwetter mit Starkregen haben dort mehrere Regionen verwüstet. Eine Person kam dabei ums Leben.

Schwere Überschwemmungen haben Teile von Bayern und Sachsen getroffen. Vielerorts mussten Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Der Landkreis Berchtesgadener Land rief den Katastrophenfall aus. Mindestens eine Person kam ums Leben. Das berichten mehrere Medien – unter anderem die Tagesschau.

Berchtesgadener Land: Schwere Unwetter verwüsten Region

Mindestens ein Todesopfer nach Unwettern in Bayern, überflutete Straßen, Erdrutsche, und evakuierte Häuser: Der Landkreis Berchtesgadener Land in Oberbayern hat noch am späten Samstagabend (17. Juli 2021) den Katastrophenfall ausgerufen. Auch dort habe es in kurzer Zeit extreme Regenfälle gegeben.

Die Feuerwehr war nach sintflutartigem Regen im Dauereinsatz. Wie eine Sprecherin des Landratsamts dem BR bestätigte, kam in Berchtesgaden eine Person ums Leben. Bei einem zweiten Todesfall in Bischofswiesen stehe der direkte Zusammenhang mit dem Unwetter noch nicht fest.

Hochwasser in Bayern: Diese Orte sind betroffen

Betroffen waren vor allem die Orte Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau im äußersten Südosten Bayerns, berichtet die Tagesschau. Dort rutschten Hänge ab und Straßen wurden von Wassermassen überflutet.

Rund 65 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, um vor den Fluten gerettet zu werden. heißt es in der Meldung der Tagesschau. In Marktschellenberg war dem Landratsamt zufolge der Ortsteil Scheffau von der Außenwelt abgeschnitten. „Es kommen ständig Notrufe rein“, sagte ein Polizeisprecher in Rosenheim mehreren Medien.

Die Lage sei dramatisch, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Traunstein. Das Wasser schieße aus den Bergen, gleichzeitig stiegen die Pegelstände des Flusses Ache an.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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