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Totes Paar in Sonnefeld: Obduktion deutet auf Tötungsdelikt hin
Nach dem Fund eines toten Paares in einem Wohnhaus in Sonnefeld im Landkreis Coburg liegen nun erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor.
Update vom 21. Mai: Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor
Der 68-jährige Mann soll seine mutmaßlich schlafende 67-jährige Lebensgefährtin durch Messerstiche in den Oberkörper getötet haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll er sich anschließend ebenfalls mit Messerstichen das Leben genommen haben.
Die beiden waren am Donnerstagabend vergangener Woche leblos in einem Schlafzimmer eines Einfamilienhauses entdeckt worden. Ein Angehöriger hatte sich zuvor aus Sorge um den Mann an die Polizei gewandt.
Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen gibt es laut Ermittlern weiterhin nicht.
Wenn Sie sich in einer Krise befinden oder Gedanken hegen, sich selbst zu schaden, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge: kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
FAQ
Wo wurde das Paar gefunden?
In einem Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Sonnefeld, Landkreis Coburg.
Wer ermittelt?
Die Kriminalpolizei Coburg gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Coburg.
Was ist in Sonnefeld passiert?
Bislang geht die Polizei davon aus, dass der 68-jährige Mann seine Lebensgefährtin im Schlafzimmer des Hauses erstochen hat und sich anschließend selbst das Leben genommen hat. Die Polizei geht nicht davon aus, dass Dritte beteiligt waren. Die Ermittlungen gehen weiter.
Artikel vom 15. Mai: Tragischer Fund in Sonnefeld
In einem Einfamilienhaus in einem Sonnefelder Ortsteil (Landkreis Coburg) hat eine Polizeistreife am späten Donnerstagabend einen 68-jährigen Mann und eine 67-jährige Frau leblos aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Coburg und die Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen übernommen.
Angehöriger schlug Alarm
Gegen 21 Uhr meldete sich ein 40-Jähriger bei der Polizei Neustadt b. Coburg. Er sorgte sich um einen Angehörigen aus dem Landkreis Kronach, der zuletzt depressiv gestimmt gewirkt habe. Der Mann vermutete ihn bei seiner 67-jährigen Lebensgefährtin in Sonnefeld. Eine Streife fuhr daraufhin zu dem Einfamilienhaus und entdeckte das Paar im Schlafzimmer.
Ermittlungen laufen – keine weiteren Personen beteiligt
Der genaue Hergang und die Hintergründe sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Anhaltspunkte für eine Beteiligung weiterer Personen ergaben sich bislang nicht. Kriminalbeamte sicherten noch in der Nacht umfangreich Spuren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft war außerdem eine Rechtsmedizinerin vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um den Angehörigen, der die Polizei alarmiert hatte.












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Wittelsbacherbrunnen in Bayreuth ©bt-Redaktion