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Überholfehler verursacht auf der A73 180.000 Euro Schaden
Auf der A73 zwischen Ebersdorf bei Coburg und Untersiemau hat sich am Dienstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei Fahrzeuge waren beteiligt, die Autobahn war mehrere Stunden voll gesperrt.
Schwerer Verkehrsunfall auf der A73 bei Ebersdorf
Ein Überholfehler hat am Dienstagvormittag auf der A73 bei Ebersdorf einen schadensträchtigen Unfall ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Ebersdorf bei Coburg und Untersiemau ist eine 45-jährige Fahrerin eines Tesla Model S beim Ausscheren auf die linke Spur mit einem von hinten kommenden BMW zusammengestoßen.
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Die 21-jährige BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Lichtenfels war mit rund 180 Stundenkilometern unterwegs und konnte nicht mehr ausweichen. Der Wagen krachte frontal ins Heck des Teslas.
Tesla kracht in Mittelschutzplanke und Sattelzug
Durch den heftigen Aufprall wurde der Tesla in die Mittelschutzplanke gedrückt, schleuderte zurück und kollidierte anschließend mit einem Sattelzug, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Die linke Seite des Lastwagens wurde dabei aufgerissen – rund 200 Liter Diesel liefen auf die Fahrbahn.
Die Feuerwehren der Kreisbrandinspektion Coburg waren rasch vor Ort. Sie verhinderten, dass der Treibstoff ins Erdreich oder in ein nahegelegenes Regenrückhaltebecken eindrang.
A73 bei Coburg mehrere Stunden gesperrt
Alle drei Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die beiden Autofahrerinnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, blieben aber unverletzt.
Die A73 wurde ab der Anschlussstelle Ebersdorf bei Coburg voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die B303 umgeleitet, was für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Raum Coburg sorgte. Erst gegen 13:30 Uhr konnte die Fahrbahn nach aufwändigen Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma wieder freigegeben werden.
Schaden in sechsstelliger Höhe
Der Gesamtschaden des Unfalls liegt bei rund 180.000 Euro. Die Einsatzkräfte mussten zudem das Bankett mit einem Bagger abtragen und entsorgen, um eine Gefährdung der Umwelt auszuschließen.











Symbolbild Brennender Kleintransporter ©KI-generiert
Andreas Zippel (Mitte) mit SPD-Stadtverbandsvorsitzendem Jörg Reutershan links und Fraktionsvorsitzendem Thomas Bauske. © Stefanie Schweinstetter