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UV-Index-Tafeln in der Region Bayreuth warnen vor Sonnengefahr
Die Region Bayreuth setzt auf sichtbaren Sonnenschutz. Mehrere Gemeinden der Region haben UV-Index-Tafeln aufgestellt. Aktuell ist der Schutz besonders wichtig: Der Deutsche Wetterdienst meldet für diese Woche bis Freitag UV-Stufe 6 für die Region.
Der Deutsche Wetterdienst stuft die UV-Belastung in der Region diese Woche bis Freitag auf Stufe 6 ein. Damit liegt sie im hohen Bereich, Sonnenschutz ist also keine Kür, sondern Pflicht. Nicht zufällig fällt dieser Wert in den August: Der Monat gilt neben Juli als einer der stärksten für den UV-Index im Jahresverlauf. Passend dazu wirbt die Kampagne „Watch Out“ derzeit mit neuen Plakaten für einfache Schutzregeln im Alltag.
Konkret rät die Kampagne bei einem UV-Index von 6, die direkte Mittagssonne zu meiden und stattdessen den Schatten aufzusuchen. Zusätzlich empfiehlt „Watch Out“ leichte, aber bedeckende Kleidung wie ein T-Shirt sowie einen Hut und eine Sonnenbrille. Auch ausreichend Sonnenschutzmittel gehört an sonnenintensiven Tagen zur Grundausstattung.
Wer die UV-Index-Tafeln in der Region im Blick behält, kann diese Empfehlungen gezielt umsetzen.
UV-Index-Tafeln zeigen Sonnengefahr auf einen Blick
Intensive Sonneneinstrahlung gilt als unterschätztes Gesundheitsrisiko. Deshalb beteiligen sich mehrere Gemeinden in der Region Bayreuth am bundesweiten Präventionsprojekt „Watch Out“. In den vergangenen Monaten wurden im Stadtgebiet Bayreuth sowie in Gefrees, Glashütten, Pottenstein, Hollfeld, Aufseß und Bischofsgrün neue UV-Index-Tafeln installiert. Sie zeigen über einen QR-Code den aktuellen UV-Index an und geben eine leicht verständliche Orientierung, wann Sonnenschutz nötig ist.
Initiiert wurde „Watch Out“ von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutschen Krebshilfe.
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Hautkrebsrisiko bleibt hoch, Prävention rückt in den Fokus
Hintergrund der Initiative ist die anhaltend hohe Zahl an Hautkrebserkrankungen. Sowohl der schwarze als auch der helle Hautkrebs zählen bundesweit zu den häufigsten Krebsarten. Auch in Oberfranken bewegen sich die Erkrankungszahlen auf einem relevanten Niveau. Fachleute weisen zudem darauf hin, dass UV-Belastung in Kindheit und Jugend das spätere Hautkrebsrisiko maßgeblich mitbestimmt.
Da UV-Strahlen unsichtbar bleiben, wird ihre Wirkung im Alltag oft unterschätzt. Genau hier setzt das Projekt an: Die neuen Tafeln machen die Strahlungsstärke des jeweiligen Tages auf einen Blick sichtbar. Gleichzeitig empfehlen sie passende Schutzmaßnahmen, etwa Kopfbedeckung, schützende Kleidung, Sonnencreme oder eine Pause im Schatten.
Wer von den UV-Index-Tafeln profitieren soll
Im Fokus stehen Familien, Kinder, ältere Menschen sowie alle, die viel Zeit im Freien verbringen. Gerade diese Gruppen setzen sich häufig und über längere Zeiträume der Sonne aus. In Oberfranken läuft die Umsetzung in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Bayreuth, der GesundheitsregionPlus Bayreuth sowie der AOK Bayern, Direktion Bayreuth-Kulmbach.
AOK und Partner setzen auf sichtbaren Sonnenschutz
„Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, erklärt Uwe Kern, Beiratsvorsitzender bei der AOK Bayreuth-Kulmbach.
Der UV-Index zeigt demnach den erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen Strahlung sowie passende Schutzmaßnahmen an. Kern betont zudem den Klimabezug:
„Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären.“
Aufgestellt werden die Tafeln vor allem dort, wo ein erhöhtes Sonnenbrandrisiko besteht. Dazu zählen Seen, Freibäder und andere Außenanlagen für Freizeitaktivitäten. Die AOK und das Staatsministerium übernehmen die Finanzierung der UV-Index-Tafeln. Für die beteiligten Kommunen entstehen dabei keine Kosten.












Straße Symbolbild ©Pixabay
Symbolbild: Pixabay