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Festspielzeit: Sonderregelungen für den Verkehr
Bis zum 28. August finden auf dem Grünen Hügel die diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele statt. Damit gelten rund um das Festspielhaus umfangreiche Verkehrsregelungen.
Wer zum Festspielhügel anreist, sollte sich vorab über Sperrungen und Parkmöglichkeiten informieren. Grund dafür ist das Sicherheitskonzept für die Richard-Wagner-Festspiele, das während der gesamten Festspielzeit gilt. Das teilen die Stadt Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken mit.
Straßensperrungen rund um den Festspielhügel
Die Festspielauffahrt über die Siegfried-Wagner-Allee sowie die Straße „Festspielhügel“ bleiben für die komplette Festspielzeit vollständig gesperrt. Autofahrer erreichen die Parkplätze deshalb nur noch über die Tristanstraße, die Tannhäuserstraße oder die Straße „An der Bürgerreuth“.
Wer über die A9 an der Ausfahrt Bayreuth-Nord anreist, sollte bereits an der Riedinger Straße Richtung Grüner Baum abfahren. Von dort führt eine Wegweisung direkt zum Festspielhaus.
An einzelnen Kreuzungen regelt die Polizei den Verkehr, sobald es die Verkehrslage erfordert.
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Parkgebühren passend bereithalten
Rund um den Festspielhügel rechnet die Stadt erfahrungsgemäß mit viel Verkehr. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb frühzeitig anreisen und die Parkgebühr möglichst passend mitbringen. Für die Parkplätze „B“ und „C“ verlangt die Stadt Bayreuth pauschal zehn Euro pro Tag, kassiert direkt von den Parkplatzeinweisern an der Zufahrt. Alternativ steht am Parkplatz B auch Kartenzahlung zur Verfügung.
Wer elektrisch anreist, findet auf dem Besucherparkplatz „D“ vier mobile Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.
Sonderregelungen für Schwerbehinderte, Taxis und Mietwagen
Für Menschen mit einem amtlichen Schwerbehinderten-Parkausweis reserviert die Stadt kostenfreie Plätze auf Parkplatz „A“. Am Premierentag, den 25. Juli, gilt diese Regelung ausnahmsweise auf Parkplatz „B“. So bleibt der Weg zum Festspielhaus auch für mobilitätseingeschränkte Gäste kurz.
Auch für Taxis und Mietwagen gibt es feste Bereiche. In der Tristanstraße richtet die Stadt einen eigenen Taxistand ein, südlich der Wotanstraße folgt ein gesonderter Bereich für Mietwagen. Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkung dürfen Taxis und Mietwagen zudem über die Tannhäuserstraße direkt bis zur Einfahrt von Parkplatz B bringen.
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Haltverbote und Abschleppgefahr
Besonders am Premierentag am 25. Juli gelten in der Gravenreutherstraße, der Tristanstraße, der Tannhäuserstraße und „An der Bürgerreuth“ strenge Haltverbote. An einzelnen weiteren Tagen kann die Polizei diese Regelungen bei Bedarf ausweiten. Teilweise gelten die Haltverbote bereits ab dem 18. Juli durchgehend für die gesamte Festspielzeit.
Wer trotzdem unberechtigt parkt, riskiert das Abschleppen durch die Polizei. Fahrräder dürfen im Bereich des Festspielhauses und -parks außerdem nur an den dafür ausgewiesenen Stellplätzen abgestellt werden. Davon gibt es laut Stadt ausreichend viele.
Was darf mit ins Festspielhaus
Im Festspielhaus selbst steht eine Garderobe für Jacken, Regenschirme und Taschen bereit. Erlaubt bleibt lediglich eine Handtasche bis zu einer Kantenlänge von 29 mal 21 mal 21 Zentimetern und maximal zehn Litern Volumen, sofern sie auf dem Schoß Platz findet. Aus Sicherheitsgründen dürfen Taschen nicht unter dem Sitz verstaut werden.
Wer mehr Gepäck dabei hat, kann auf eine begrenzte Anzahl an Schließfächern zurückgreifen. Diese befinden sich an der Westseite des Festspielgebäudes sowie im Park unterhalb der Treppen.
FAQs
Ab wann gelten die Verkehrssperrungen in Bayreuth?
Die Sperrungen und Haltverbote treten ab Samstag, den 18. Juli, mit Beginn der Generalproben in Kraft und gelten teilweise für die gesamte Festspielzeit.
Wie hoch sind die Parkgebühren am Festspielhügel?
Für die Besucherparkplätze „B“ und „C“ fallen pauschal zehn Euro pro Tag an, zahlbar passend in bar oder am Parkplatz B auch per Karte.
Gibt es Parkplätze für Menschen mit Schwerbehinderung?
Ja, kostenfreie Sonderparkplätze stehen auf Parkplatz „A“ zur Verfügung, am Premierentag 25. Juli auf Parkplatz „B“.
Wo kann ich mein Elektroauto laden?
Vier mobile Ladepunkte für Elektrofahrzeuge stehen auf dem Besucherparkplatz „D“ bereit.
Was darf ich mit ins Festspielhaus nehmen?
Erlaubt ist eine Handtasche bis 29x21x21 Zentimeter und maximal zehn Litern Volumen, die auf dem Schoß Platz findet. Größere Taschen gehören in die Garderobe oder ein Schließfach.












Reiskörner als Beispiel, um zu zeigen, wie viel eine Milliarde ist: 2 g entsprechen 10.000 Euro, 200 g einer Million Euro, 200 kg einer Milliarde Euro. © bt-Redaktion
Carlotta Voß und Philipp Amthor ©Katharina Müller-Sanke