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Update: Fünf Festnahmen nach versuchtem Tötungsdelikt in Bayreuth
Nach dem Angriff auf zwei Diskobesucher in Bayreuth hat die Polizei fünf Tatverdächtige festgenommen. Gegen einen 20-Jährigen wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Im Fall des versuchten Tötungsdelikts vom 20. September 2026 gibt es neue Erkenntnisse. In den frühen Morgenstunden soll eine Personengruppe zwei Diskobesucher niedergeschlagen und anschließend auf die am Boden liegenden Männer eingetreten haben.
Bei dem Angriff wurden ein 23-jähriger Syrer und ein 38-jähriger Rumäne verletzt. Insbesondere der 38-Jährige erlitt durch die Fußtritte massive Verletzungen im Gesicht.
Kripo ermittelt gegen fünf Männer
Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Bayreuth erhärtete sich der Tatverdacht gegen fünf Männer. Daraufhin bereiteten die Ermittler einen größeren Festnahmeeinsatz vor.
Beteiligt waren unter anderem das Bayerische Landeskriminalamt, Kräfte der Zentralen Einsatzdienste Bayreuth und Hof sowie Polizeibeamte aus Bayreuth-Stadt, Bayreuth-Land, Pegnitz und Kulmbach. Auch Zivilkräfte aus Hof und Bayreuth waren im Einsatz.
Alle fünf Tatverdächtigen festgenommen
Am frühen Freitagabend gelang innerhalb weniger Stunden die Festnahme aller fünf Tatverdächtigen. Die Männer wurden im Stadtgebiet Bayreuth und im Landkreis Bayreuth festgenommen.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Syrer im Alter zwischen 21 und 22 Jahren, einen 23-jährigen Somalier und einen 20-jährigen Deutschen.
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20-Jähriger gilt als Hauptverdächtiger
Der 20-jährige Deutsche versuchte zunächst, vor den Einsatzkräften zu flüchten. Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten ihn schließlich in der Gemeinde Heinersreuth festnehmen.
Nach Angaben der Polizei gilt er als Hauptverdächtiger der Tat.
Nur einer kommt in Untersuchungshaft
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erließ ein Richter am Samstagmorgen Haftbefehle gegen alle fünf Tatverdächtigen.
Der 20-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und sitzt in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle gegen die vier anderen Tatverdächtigen wurden unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Artikel vom 21.09.2026
Auseinandersetzung nahe Rotmain-Center
Gegen 5.10 Uhr am frühen Sonntagmorgen ging bei der Polizei ein Notruf ein. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes meldete eine Auseinandersetzung in der Straße Pauschenberglein zwischen Hohenzollernring und Dammallee, in der Nähe des Rotmain-Centers.
Mehrere Streifen der Bayreuther Polizeidienststellen sowie der Rettungsdienst rückten daraufhin zum Einsatzort aus.
Zwei Männer verletzt
Vor Ort versorgte der Rettungsdienst zwei verletzte Männer und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Einer der beiden erlitt laut Polizei insbesondere am Kopf schwerere Verletzungen.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer zunächst von einer Gruppe Unbekannter zu Boden geschlagen worden sein sollen. Anschließend traten die Täter auf die am Boden liegenden Männer ein.
Täter flüchteten Richtung Hindenburgstraße
Nach der Tat flüchteten die Unbekannten zunächst in Richtung der Bushaltestelle am Rotmain-Center und anschließend weiter in Richtung Hindenburgstraße.
Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Polizeistreifen blieb ohne Erfolg.
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Kripo ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Die Kriminalpolizei übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen. Dabei geht es um den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts und Körperverletzung.
Gesucht werden insbesondere Hinweise zu den flüchtigen Männern. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es sich um vier bis sechs Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren gehandelt haben.
FAQ
Wie viele Tatverdächtige wurden festgenommen?
Insgesamt wurden fünf Männer festgenommen.
Wer sitzt in Untersuchungshaft?
Der 20-jährige Hauptverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Was passierte mit den anderen Tatverdächtigen?
Die Haftbefehle gegen die vier anderen Männer wurden gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.












offizielle Afterparty in der Fabrik beim Kneipenfestival 2025 ©Michael Christensen
Die Straße ist fertig, die Fahrbahnmarkierungen sind da. Foto: Stefanie Schweinstetter