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Vorsicht vor Betrug: Aktuelle Kleinanzeigen-Masche im Umlauf
Die Polizeiinspektion Hof warnt derzeit vor einer Häufung von Online-Betrugsfällen auf Kleinanzeigen. Betroffen sind nicht nur einzelne Regionen, das Problem kann alle treffen, die online einkaufen. Die Polizei gibt Hinweise, wie sich Nutzerinnen und Nutzer schützen können.
Die Masche ist nicht neu: Käufer einigen sich über Kleinanzeigen auf einen Kauf, überweisen den Betrag – und warten anschließend vergeblich auf die Ware.
Allein Ende der vergangenen Woche wurden mehrere solcher Fälle angezeigt. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Tätern ist bislang unklar. Gemeinsam sind jedoch die Plattform, offenbar Kleinanzeigen.de, und die Vorgehensweise.
Zwei Beispielfälle aus Hof
So kaufte ein 32-jähriger Mann aus Hof am 30. Dezember über Kleinanzeigen ein elektronisches Unterhaltungsgerät. Er überwies 225 Euro an einen bislang unbekannten Verkäufer. Danach brach der Kontakt ab, die Ware wurde nie geliefert.
In einem weiteren Fall einigte sich ein 39-jähriger Hofer am 29. Dezember auf den Kauf eines Mischpults für 250 Euro. Auch hier überwies der Käufer den Betrag im Voraus. Nach Zahlungseingang meldete sich der Verkäufer nicht mehr, das Mischpult blieb aus.
Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet
Ob die Geschädigten ihr Geld über ihre Banken zurückerhalten, ist derzeit offen. In beiden Fällen leitete die Polizeiinspektion Hof Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen Unbekannt ein. Weitere ähnliche Anzeigen liegen vor, berichtet die Polizei.
Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Online-Betrug
Die Polizei empfiehlt, bei Onlinekäufen nur sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz zu nutzen und sich nicht zu schnellen Überweisungen drängen zu lassen. Auch eine gewisse Skepsis ist ratsam: Angebote, die zu günstig erscheinen, sind oft ein Warnsignal.
Wer Opfer eines Online-Betrugs wird, sollte Inserate, Chatverläufe und Zahlungsnachweise sichern, etwa per Screenshot, und den Vorfall umgehend bei der Polizei anzeigen.
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Oberbürgermeister Thomas Ebersberger bei der Jahrespressekonferenz 2026 - Fotomontage Bayreuth im Hintergrund ©Katharina Müller-Sanke
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