Zuletzt aktualisiert am
Wagner mal anders: „venus, engel & die nacht“ im Parkhaus
Nach dem Ausflug unter die Hochbrücke zieht es das Team um Hendrik Arns an den nächsten ungewöhnlichen Ort: das Parkhaus der Oberfrankenhalle. Dort trifft bei „venus, engel & die nacht“ Rollkunstlauf auf Kammermusik und Pop auf Wagner.
Wer Bayreuth zur Festspielzeit vor allem mit Oper, Festspielhügel und klassischen Konzerten verbindet, bekommt ab dem 29. Juli die Gelegenheit, eine ganz andere Seite der Kulturszene kennenzulernen.
Performance im Parkhaus
Wer im vergangenen Sommer bei „Atmen/Lauschen“ unter der Bayreuther Hochbrücke dabei war, wird eine vertraute Handschrift wiedererkennen. Bereits im letzten Jahr setzte das Team um Regisseur Hendrik Arns auf eine ungewöhnliche Spielstätte und die Auflösung der klassischen Trennung zwischen Bühne und Publikum. Während „Atmen/Lauschen“ unter der mittlerweile abgerissenen Hochbrücke Fragen von Nähe und Begehren anhand von Motiven aus Wagners „Tristan und Isolde“ verhandelte, führt die neue Produktion diese Suche nun an einen ebenso unwahrscheinlichen Ort: ins Parkhaus der Oberfrankenhalle.
Dort trifft „das Kasperle“ auf Engel und Abgründe, auf Venus und die Nacht. Die Produktion „venus, engel & die nacht“ verspricht eine Revue zwischen Pop und Wagner.
Rollkunstlauf trifft Kammerensemble
Zum Team gehören neben Regisseur und Performer Hendrik Arns auch das Ensemble Hubert, Sänger Alexander Grassauer, Choreografin Mia Helena Jacob sowie Rollkunstläuferinnen der Bayreuther Turnerschaft.
Der perfekte Kultur-Abend für Neugierige
Im Rahmen von Festival 150 hebt sich „venus, engel & die nacht“ deutlich von klassischen Konzert- und Theaterformaten ab. Beginn ist jeweils um 21:30 Uhr.
Die Aufführung kommt ohne klassischen Zuschauerraum aus, das Publikum bewegt sich gemeinsam mit der Performance durch das Parkhaus. Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung, ansonsten gibt es Stehplätze. Für Besucherinnen und Besucher, die eine Sitzgelegenheit benötigen, wird ein begrenztes Kontingent bereitgehalten. Eigene Stühle oder andere Sitzgelegenheiten dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden.
Alles auf einen Blick
Wann geht’s los?
29. Juli 2026, 31. Juli 2026 und 1. August 2026, jeweils um 21:30 Uhr. Die Aufführung dauert etwa 60 Minuten.
Wo muss ich hin?
Ins Parkhaus der Oberfrankenhalle. Der Eingang befindet sich auf der Seite des Hallenbads, vor Aufgang 3, zwischen Hallenbad und Parkhaus. (Albrecht-Dürer-Straße 2 a)
Was kostet ein Ticket?
Der Eintritt kostet 20 Euro. Pro Vorstellung stehen 150 Plätze zur Verfügung. Aktuell sind noch Karten erhältlich.












Der Goldbergsee in Marktschorgast im Landkreis Kulmbach. Bild: Gemeinde Marktschorgast
Symbolbild: Archiv bt-Redaktion