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Kommunalwahl

Überraschende Wende vor der Kommunalwahl: Wahlausschuss musste erneut tagen

Eigentlich schien alles unter Dach und Fach: Erst vor wenigen Tagen, am 20. Januar, hatte der Bayreuther Wahlausschuss die Listen für die kommende Kommunalwahl am 8. März offiziell gesichtet und abgesegnet. Doch weil zwei Kandidaten nun doch einen Wohnsitz in Bayreuth haben, mussten sie doch zugelassen werden. Der Wahlausschuss musste dafür erneut zusammenkommen. 

Neue Tatsachen werfen Fragen auf

Wie die Stadt Bayreuth am vergangenen Freitag mitteilte, sind im Nachgang zur letzten Sitzung „Tatsachen bekannt geworden“, welche die Gültigkeit von zwei Wahlvorschlägen für die Stadtratswahl in Teilen betreffen.

Am Dienstag, den 27. Januar 2026, trrat der Wahlausschuss um 10 Uhr zu einer erneuten öffentlichen Sitzung zusammen.

Um diese Bewerber geht es

Jonas Wölk, kandidiert auf der SPD-Liste. Doch weil er zum 1. Januar seinen Hauptwohnsitz aus Bayreuth in eine andere Kommune verlegt hat, darf er nicht an der Wahl teilnehmen. Das war der Stand letzte Woche. Doch mittlerweile hat er rückwirkend einen Nebenwohnsitz in Bayreuth angemeldet. Somit darf er doch antreten. Gleiches gilt für seine Ehefrau Sophie Wölk, die auf der Liste Junges Bayreuth kandidiert. Auch sie wird antreten dürfen.

Der aktuelle Stand im Überblick

  • Zehn Listen bewerben sich um die Plätze im Stadtrat.
  • Neun Kandidaten schicken sich an, das Amt des Oberbürgermeisters zu bekleiden, darunter Amtsinhaber Thomas Ebersberger (CSU) sowie Herausforderer von SPD, Grünen, BG, FDP und weiteren Gruppen.
  • Eine Partei (Volt) konnte nicht genügend Unterstützungsunterschriften sammeln und wurde daher nicht zugelassen. Gleiches gilt für Bewerberin Nina Hellbach, die für volt ins Rennen um das Amt der Oberbürgermeisterin gehen wollte.